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  Aktuelles von der Feldstation Dahab
 
 
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Feldstation Dahab

 
 

REEF CHECK Safari auf der Ghazala I von Sinai Divers 13.-20. Mai 2010

Schon zum 14. Mal fand die jährliche Reef Check Safari auf der Ghazala I der Sinai Divers statt. Dieses Jahr hatten wir die Ehre den Gründer von Reef Check, Dr. Gregor Hodgson, mit an Bord zu haben. Ebenfalls kam spontan noch Dr. Moshira Hassan, Reef Check Wissenschaftlerin und Koordinatorin für Ägypten.

Zunächst wurden allen Teilnehmern die Methoden von Reef Check näher gebracht, wie zum Beispiel die Transekt Methode und die unterschiedlichen Indikatoren (Fisch, Wirbellosen und Substrat). Nach einem Trockentraining wurden Surveys an ausgesuchten Tauchplätzen am Süd Sinai durchgeführt. Die aufgenommenen Daten sind wertvoll um den Gesundheitszustand der Riffe zu bewerten. Einige Riffe scheinen noch in einem gutem Zustand zu sein. Die Bedeckung an lebenden Korallen ist hoch und an kürzlich abgestorbene Korallen ist niedrig. Außerdem können viele Speisefische (z.B. Napoleon, Süßlippen) regelmäßig angetroffen werden. Jedoch gibt es nur relativ wenige Zackenbarsche, größer als 30 cm, zu beobachten, was auf eine potentielle Überfischung hindeuten kann. Obwohl Fischen in diesen Zonen verboten ist (mit Ausnahme der traditionellen Beduinen Fischerei), wurden an mehreren Tauchplätzen Leinen und Fischernetze entdeckt, die oft in Korallen oder Gorgonien verfangen waren. Zu unserem Bedauern konnten wir einige illegale Fischerboote beobachten die aktiv Leinen und Netze in der Ras Mohamed Zone ausgelegt haben.

Zwischendurch hatten wir die Möglichkeit auch Fun Dives durchzuführen und waren an den Thistlegorm und Dunraven Wracks wie auch an den besten Tauchplätzen rund um Ras Mohamed und den Tiran Inseln.

Einen großen Dank möchten wir den Sinai Divers ausschreiben, die schon so lange Reef Check unterstützen, auch an Sherif unseren motivierten und erfahrenen Guide wie auch die ganze Ghazala I Crew. Besonderen Dank als letztes natürlich an die Volontäre, die dieses Jahr dabei waren und unserem Fotografen Stephan Jäggi, der uns mit guten Bildern versorgt hat.

Reef Check Team

 

RC-Safari-2010

Greg & Chris am Diskutieren

RC-Safari-2010

...Besprechung des nächsten Surveys

RC-Safari-2010

das Team kurz vorm "Sprung"

 

RC-Safari-2010

auf dem Riff soll mann doch nicht laufen ...

 

 

RC-Safari-2010

und ein Stück weiter wieder Leute auf dem Riff ...

 

 

RC-Safari-2010

Dann mach ich mal ein Selbstportrait (Anna und Pascal)

Fotos: Anna Roik

 
 

RC-Safari-2010

vielleicht gibt es hier ja was zu fressen!

 

 

RC-Safari-2010

gute Tarrierung ist das A und O beim Reef Check und beim Tauchen allgemein

 

 

RC-Safari-2010

erklär mir das noch mal ...

 

RC-Safari-2010

oder ich tanze etwas auf dieser komischen Schnur

 

 

 

RC-Safari-2010

muss ich den UW-Fotograf auch zählen?

 

 

 

RC-Safari-2010

ach so funktioniert das

Fotos: Stephan Jaeggi

 
 

26.5.2010 im ZDF 22:15 Abenteuer Wissen - Bedrohte Unterwasserwelten

Den Beitrag über unser Reef Check Projekt könnt ihr euch im Internet unter diesem Link anschauen. Danke an alle ehemaligen Teilnehmer und Unterstützer!

 
DRM
 
 

mare-mundi dankt allen Unterstützern für ihre großzügige Hilfe für den Erhalt der Biodiversität des Mittelmeeres!

 
www.mare-mundi.eu
 
 

Masbat Bay Conservation - Clean Ups after the storm & wadi flood this year

Coral reefs and seagrass beds are fragile ecosystems. Their delicate balance can easily be destroyed, particularly through anthropogenic influences – including rubbish and all sorts of things that just don’t belong in the water. Plastic is found everywhere – unfortunately it takes a small eternity to disintegrate. The plastic constricts animals’ movements or kills through starvation, exhaustion, or infection from deep wounds caused by the tightening material. The animals may starve to death, because the plastic clogs their intestines thereby preventing them from obtaining vital nutrients. When plastic film and other debris settle on the bottom, it can suffocate immobile plants and animals. In areas with some currents, such as coral reefs, debris can wrap around living coral, smothering the animals and breaking up their coralline structures. The impact on the ecosystem is terrifying, and this is only a one part of what can be found down there. Moreover, who would like to dive through a sea of trash and rubbish?  Imagine coming to your favorite chill-out spot and everything is covered in filthy garbage – well, that’s what it is like in some places of the bay, especially on the sea grass beds close to the main promenade.
As part of the Masbat Bay Conservation Project, we try to organize a clean-up every Friday. This time we collected four rice-bags of garbage ranging from cables, pipes, carpets and innumerable pieces of plastic to cigarette butts, plastic bags, empty cans and even a sunshade umbrella, which we couldn’t take up due to its size - in only forty five minutes! Also, extensive coral damage and breakage was observed. In many places, rubbish got entangled in the corals, reducing the amount of sunlight for their symbiotic algae, causing the death of the coral and other related organisms.
We would like to encourage all dive centers in and around Dahab to support our efforts by organizing their own clean-ups and initiate other measures to keep Masbat Bay as clean as possible – not only for its reputation as a unique dive site, but also to minimize our destructive impact on its sensitive environment!

 

 

 

MBC

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2. Termin: Masbat Bay Conservation Project 2010 Volontäre gesucht, Zeitraum 30.10.-27.11.2010,

mehr Infos hier

 
 

Volontäre gesucht!

Für unsere Feldstation Dahab suchen wir ab sofort 1-2 engagierte Volontäre mit Erfahrung für mindestens 3 Monate. Bei Interesse bitte kurzen Lebenslauf mit Lichtbild an christian.alter(at)redsea-ec.org

 
 

Masbat Bay Conservation Projekt - Erster Bericht
Die Masbat Bay ist nicht nur für den Tourismus von Dahab von großer Bedeutung, sondern auch für die vielfältigen darin lebenden marinen Organismen. Das Ziel des in diesem Jahr erstmalig stattfinden Projektes ist eine genaue Bestandsaufnahme der Flora und Fauna in der Bucht. Die dabei gewonnen Daten sollen zu der Entwicklung eines Managementplans beitragen,  der dem Erhalt des marinen Ökosystems in der Bucht verhelfen soll. Die in den nächsten vier Wochen gesammelten Daten zielen vor allem auf eine Kartierung der Habitate und eine Überprüfung der Fischbestände in Bezug auf die von der Fischerei bedrohten Arten. Außerdem soll eine permanente Untersuchung der Seegrashabitate etabliert werden und das ein oder andere Unterwasser- und Beach-Cleanup gestartet werden.
Natürlich wären all unsere Vorhaben nicht ohne die  Hilfe von unserem engagierten RSEC-Team (Nina, Chris und Vicky) möglich, das uns in zahlreichen Präsentationen und praktischen Übungen am Riff, im Seegras und im feinen Sand des Roten Meeres alles für unsere Arbeit notwendige Wissen vermittelt hat. Nach einer Woche (relativ) harter Arbeit sind wir sogar in der Lage eine Kalkrotalge vom steinigen Substrat zu unterscheiden, und selbst bei geringster Sicht und starkem Wellengang ein Maßband im rechten Winkel zur Küste auszulegen!
Um die erforderlichen Daten zu sammeln wird für die Substratanalyse die Line Intercept Transect (LIT) Methode verwendet, bei der ein Maßband im rechten Winkel zur Küste gelegt und das Substrat, das sich genau darunter befindet, aufgenommen wird.  Die Erhebung der Fischbestände läuft im Gegensatz dazu auf einer rein visuellen Methode ab, bei der in verschiedenen Tiefen jeweils ein fünfzig Meter langes Maßband parallel zur Küste ausgelegt wird und die Indikatorarten entlang dieser Strecke gezählt werden. Um die Seegrasbetten zu untersuchen, werden wir in den nächsten Wochen einige Quadrate auf einer permanenten Basis in der Bucht auslegen, so dass diese dann im Laufe der nächsten Jahre immer wieder überprüft werden können.
Trotz der fantastischen Arbeit in Dahab, schadet es nicht seinen Horizont ab und zu ein wenig zu erweitern, weswegen wir letzte Woche einen ereignisreichen Tagestrip nach Nabq unternommen haben – einen wunderbaren Schnorchelgang in den Mangroven mit eingeschlossen. Und sonst, selbst nach der Arbeit gibt es genug Beschäftigung in Dahab, von einfachem Entspannen in einem der am Meer gelegenen Restaurants, bis hin zum Austoben beim Schnorcheln und Free-Diving - direkt vor der Haustür. Diese Kombination aus Arbeit und Vergnügen lässt sich einfach nicht in Worte fassen –  trotzdem, alles in allem: es macht einfach verdammt Spaß!

 

 

 

 

MBC

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Riffschutz für Jedermann - Reef Check-Safaris 2010
Auch 2010 haben Sie wieder die Möglichkeit gemeinsam mit Sinai Divers und Reef Check am weltweit größten Riffschutz-Programm teilzunehmen. Mit an Bord dieser besonderen Safaris sind 2 Meeresbiologen und Reef Check-Trainer, mit denen Sie den Gesundheitszustand der Riffe untersuchen.

An den ersten Abenden erlernen Sie die Methoden für die Unterwasser-Untersuchung, um im Anschluss einen Tauchgang pro Tag Reef Check zu widmen. Hierbei übernimmt jedes Buddy-Team eine bestimmte Aufgabe, wie z.B. die Fischarten oder Wirbellosenarten, entlang einer 100m-Leine, zu zählen. Seit nunmehr 8 Jahren führen wir diese Untersuchungen an den gleichen Tauchplätzen mit Gästen durch. Dies ermöglicht genaue Aussagen über die Entwicklung der lokalen Riffe, seien diese positiv oder auch negativ.

Während der Safari kann man sich ebenfalls offiziell zum Reef Check-Ecodiver ausbilden und brevetieren zu lassen. Zusätzlich können Reef Check Materialien (Schreibmappe, Unterwasser-Fieldguides, DVD´s, T-shirts etc.) an Bord erworben werden.

Die Anwesenheit von Meeresbiologen während der gesamten Safari kann genutzt werden um den eigenen Wissensstand zu erweitern und grundlegende Fragen zu klären, wie z.B. Was ist ein Riff? Wie entsteht ein Riff? Was sind die globalen und lokalen Bedrohungen? Oder einfach nur: Wie heißen die Fische, die wir gerade gesehen haben?

Bei dieser Safari werden sie nicht nur das Gefühl haben etwas Gutes zu tun, sondern auch die Unterwasserwelt mit neuen Augen sehen und intensiver erleben…

 

 

TERMINE:

Reef Check Nordsafari auf Ghazala I vom 13.-20.5.2010

Reef Check Südsafari auf Ghazala Voyager vom 11.-18.11.2010

Info: christian.alter(at)reefcheck.de

 

 

 

 

Reef Check

EcoDiverKit

EcoDiverKit

Reef Check

 
 

Fluoreszenz im Riff – Glühende Korallen          
Nesseltiere lassen sich zum Leuchten anregen. Das entdeckte der Brite Charles Phillips bereits 1927 (!) bei einem Strandspaziergang. Phillips fiel eine eigentümliche schimmernde Färbung einiger Seeanemonen in einem Tidentümpel auf. Viele Korallenarten erstrahlen ebenso in leuchtenden Farben, denn auch sie können die unsichtbare Strahlung in sichtbares Licht umwandeln. Die leuchtenden Farben beruhen auf dem physikalisch-chemischen Phänomen der Fluoreszenz .
Bei der Fluoreszenz absorbieren bestimmte Pigmente (Proteine) im Körpergewebe das kurzwellige, energiereiche UV-Licht und geben es fast zeitgleich wieder ab - allerdings mit einer deutlich höheren, im sichtbaren Bereich des Spektrums liegenden Wellenlänge – mit niedriger Energie. Die Verschiebung der Wellenlängen bezeichnet man als Stokes-Verschiebung. Basierend auf dem Verschieben von Wellenlängen kann man auch einige Phänomene im Riff erklären. So z. B., weshalb ein Fisch in 15 m immer noch seine rote Signalfarbe beibehält. Eigentlich ist der Rotanteil des Lichts in diesen Tiefen bereits schwindend gering, aber bestimmte Pigmente strahlen rotes Licht ab.
Bestimmte zooxanthellate (algenbeherbergende) Korallen schaffen es mittels Auto-Fluoreszenz auch unterhalb der euphotischen Zone zu gedeihen. Im Golf von Aqaba wurde die zooxanthellate Koralle Leptoseris fragilis in Tiefen von bis zu 145 m gefunden - in Tiefen, in die keine photosynthetisch aktive Strahlung mehr vordringt. Dennoch fangen bestimmte Pigmente im Körpergewebe der Koralle die noch vorhandene UV-Strahlung ein. Diese wird in einen photosynthetisch aktiven Spektralbereich verschoben bzw. "umgewandelt" und kann dann von den Zooxanthellen (Algen) zur Photosynthese benutzt werden.
Das RSEC in Dahab bietet nun in Kooperation mit verschiedenen Tauchbasen Tauchgänge mit Speziallampen an (Achtung: Das sind keine UV-Lampen, sie schädigen die Korallen nicht!). Während dieser Tauchgänge erleben die Taucher das Riff zum Teil in strahlenden Neonfarben. Es gibt keine gute oder ausreichende Beschreibung für die Farben und das allgemeine Erscheinungsbild der Riff-Organismen im UV-Licht. Durch das UV-Licht werden bestimmte Organismen wie Seefedern und kleine Zylinderrosen eher bemerkt als unter Normallicht. Sehr schön erscheinen "blühende" Korallen – die ihre Polypen ausgestülpt haben oder auch Röhrenwürmer.
Seit der frühen Entdeckung des Phänomens haben sich viele Wissenschaftler mit den fluoreszierenden Eigenschaften von Korallen, Anemonen und Quallen beschäftigt. Es zeigte sich, dass viele Nesseltiere in grünen, blauen, gelben und roten Farbtönen fluoreszieren und dass dieses Leuchten seinen Ursprung meistens in speziellen Eiweißstoffen hat.
Man muss es als Taucher einfach selbst erleben. Beschreibungen in Wort und Schrift können dieses Phänomen werden der Wirklichkeit immer weit entfernt bleiben!

Überzeugen Sie sich selbst. Fluoreszenz-Nachttauchgänge bieten wir in Zusammenarbeit mit folgenden Tauchbasen in Dahab an:

Sinai Diver Backpackers, Sinai Divers Hilton, Extra Divers Dahab, INMO Divers

 

Fluoreszenz

Fluoreszenz

Fluoreszenz

Fluoreszenz


 

„International Clean up Day 2009“

As every third Saturday in September „The International Clean up Day“ took place on the 19th. Being part of the annually program of Project AWARE there are over and underwater Clean ups all over the world, which are supported by numerous volunteers. Last year over 370.000 people participated cleaning 33.000 miles of shore. They collected 7 million pounds of rubbish.
Project AWARE is a non-profit organisation which conserves underwater environment by education, advocacy and action1. The RSEC Team used this day to organise a Beach Clean up in Dahab. Therefore flyers were designed, distributed to surrounding restaurants and hung up. Also this action was advertised on the internet. To be more effective, other dive centres in Dahab, which also wanted to participate in the International Clean up Day, were asked, where they want to clean the beach.
Two pick-ups for the waste removal have been organised already. As planed the RSEC- Team was ready for take off at 3:30 pm. More and more helpers/volunteers arrived in the station, some of them spontaneously, some because of the flyers.
They got a short introduction in the “waste-topic”.
The presentation included background and sense of the campaign, disadvantage of the impact of waste, degradation of certain constituent parts, etc.
Afterwards all eleven helpers and ten RSEC- Members set out for “Eel Garden”, while talking together about the problem of the waste- impact. Arrived at the place to clean up, half of the group started to clean the area between “Eel Garden” and “Assalah Beach” and the others directly at seaside of Assalah. Within one hour six big bags (100 litres) of mixed rubbish and one full of plastic bottles have been collected, as well as one cardboard box of glass and other sharp things. After this successful action a group picture was taken and the volunteering helpers were invited for the next “Clean up” coming Saturday, 26th of September, 2009.

Text: Helen Springer & Lydia Köhler

Fotos: Nina Milton

 

ICUD

ICUD

ICUD

ICUD

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Fishing net Assalah Beach

On September 20 th  2009, thirteen divers went to Assalah beach. A specific task was on the days agenda. Jessica of DESC volunteer ranger in Dahab, and some volunteers from the Red Sea Environmental Centre went out to free a certain area from several abandoned fishing nets that were covering significant parts of the reef and corals. Moreover, fishing nets can also be a threat to marine life, as fish or turtles can end up in the nets and eventually die. Jessica, who discovered the net a few days ago, realised that it was impossible to cut out the nets snorkelling. Hence, she asked RSEC and some volunteers for help.

Arriving at the dive site, it became obvious that the entrance is not going to be easy. Nevertheless, shallow water and a fairly choppy sea couldn't stop the volunteers from diving. Lacking a proper entrance, the volunteers had to find their own way to get over the reef flat. First and foremost, everybody had to watch out for the corals underneath, as nobody wanted to cause any damage to them. This factor certainly hampered the project, however, after a while everybody got in safe and sound.

The divers discovered a twofold situation. On the one hand, the reef was in a well good condition and a lot of fish accompanied the team during the dive. Due to the fact that not many divers or snorkellers have been to this part of the bay, e.g. the amount of broken corals was significantly less concerning than in Bannerfish Bay or Lighthouse. Schools of barracudas, unicorn fish, snappers and many rudderfish observed the 'operation'. On the other hand, there were more fishing nets found than expected. As already mentioned, these nets can be a serious threat to the marine life. A few days earlier, a turtle's corpse was found at Assalah beach and even though one can not be 100 per cent sure, this incident might well be related to the fishing nets. Turtles can either get stuck in those nets or careless fisherman catch turtles accidental and throw them away afterwards.
After an exhausting dive, lasting for more than 100 minutes, the team decided to come back the next day as so much more nets have to be removed. After all, the two days at Assalah beach were well worth the effort. The amount of fishing nets removed during the two dives was outstanding and everyone involved was satisfied with the outcome.    

        
Regarding the obvious threat those nets pose, it is of substantial relevance to propel the removal. Hence, it would be of much help if any nets found somewhere in the Dahab area, are reported to the RSEC. If reported, the RSEC can take appropriate measures to remove them immediately to prevent them from causing any further damage.  

 

Text: Sarah Schnurr & Jan Kliem

Fotos: Nina Milton

 

Net removal Assalah

Net removal Assalah

Net removal Assalah

Net removal Assalah

 

  Net removal Assalah Net removal Assalah   Net removal Assalah
 
 

Reef Check Survey at Nemo Reef

The Nemo Reef is a small fringing reef in Masbat Bay, situated at the central shore of Dahab, right in front of the Red Sea Environmental Centre. Due to its favourable position in Dahab and the easy access the bay offers, it is highly frequented by snorkelers. Furthermore, six restaurants are bordering directly to the shore. Consequentually, a high degree of anthropological influence to the reef seems to be inevitable. The aim of our survey at Nemo Reef was to record the biodiversity and the degree of coral damage of this site. This objecitve is predominant in each survey conducted as part of the Dahab Reef Monitoring, which is an extended Reef Check survey where several dive sites of Dahab are surveyed by a Reef Check team.

We recorded four types of data: Fish, Invertebrates and Trash, Coral Damage and Substrate. 
Only organisms which are indicators of overfishing, overharvesting and aquarium collection were considered. Three different transects that were positioned parallel to each other at a depth of approximately one to two meters were surveyed. We did the surveys on three days between the 4th and the 11th of September.

Indicator fish like Butterflyfish, Bluestreak cleaner wrasses, Surgeonfish and „Farmer fish“ were recorded. In addition, we found groupers up to a size of 30 cm.
 Notably, the number of Long spined sea urchins was striking: Both, in the inner and in the middle transect belt over 200 individuals per 20 meter segment were found, in the outer transect at least 100. Also Purple coral snails were overrepresented with numbers of 112 to 224 in the inner transect belt.
A high rate of predation was noticed, especially a notable amount of damage caused by Purple coral snails (Coralliophilia violacea), a small snail, usuallay found on Porites corals. There was also a high percentage of detached coral colonies or colonies with breakage.
Another noteworthy point is the hard coral coverage in the shallow area (inner transect belt), which is quite high. The rest of the substrate consists of algae, rock, rubble and sand.

One of the greatest threats to coral reefs is mass tourism. At the beginning of peak season, corals are exposed to high impact caused by snorkelers and swimmers, standing on the corals of the reeftop. Even in Nemo Reef we can find numerous traces of human impact. Besides human impact, also extraordinary amounts of urchins can devastate their environment, creating what biologists call an urchin barren, devoid of macroalgae and associated fauna (ref. Fisheries and Oceans Canada, 2007).
Another major issue at Nemo Reef are the restaurants along the beach. Some are fishing occasionally, hence causing damage to the reef. We found numerous fishing lines and fishing nets that covered and killed a lot of corals in the reef. Many of these fishing lines and nets have already been removed  during several underwater clean-up dives by volunteers from the RSEC.

In order to prevent any further damage and to maintain a healthy reef, everybody can contribute without too much personal effort but with great positive effect on the reef. Eating a responsible amount of indigenous fish in the local restaurants is one aspect. Another thing everybody can do is being careful with the movement of fins or feet whilst snorkeling or swimming and nobody should throw rubbish anywhere but in the bins provided.

Concluding, it is to be mentioned that people should be aware of Nemo Reef, of its beauty as well as of its problems. The fact that this beautiful patch is perfectly situated right next to the shore implies advantages as well as threats. Tourists and locals must not take its relatively well condition for granted, nor should anyone put this condition at risk.

Text: Sven Schleifer & Marlen Fröhlich

Fotos: Christian Alter

 

Nemo Reef

Nemo Reef

Nemo Reef

Nemo Reef

Nemo Reef

Nemo Reef

 
 

Dahab Reef Monitoring 2009

Mittlerweile ist das Dahab Reef Monitoring zu derzeit großer Zufriedenheit voll angelaufen.
Während einige Neuankömmlinge noch im Klassenraum schwitzen, und sich das nötige Wissen aneignen, ist ein anderer, bereits ausgebildeter Teil des Teams dabei, den Zustand der Riffe zu begutachten und zu protokollieren. Zu diesem Zweck war die motivierte Mannschaft nun schon an vier verschiedenen Tauchplätzen, um die Reef Check Surveys in unterschiedlichen Tiefen durchzuführen. Von den Tauchplätzen Islands South, Um Sid, Gabr-El-Bint und Moray Garden liegen bis dato insgesamt die Daten von acht jeweils 80 Meter langen Transekten aus 5, 10 oder 15 Meter Tiefe vor. Das Zusammentragen der Daten aus der Unterwasserwelt ist von durchaus großer Ergebnisharmonie geprägt, was darauf schließen lässt, dass das gewissenhaft geleitete Reef Check Training bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf ähnlich fruchtbaren Boden fiel, und ein jeder etwa Butterfly- und Angelfish trennscharf zu bestimmen weiß. Schon 16.000 m³ Unterwasserwelt sind nun von geschulten Augen auf Fischbestand, und 3200 m² jeweils auf Invertebraten, Substrate und Korallenschäden untersucht worden.
Der zugegebenermaßen weniger spektakuläre und demzufolge auch etwas weniger beliebte Teil der Arbeit- das computergestützte Aufnehmen der Daten im manchmal relativ warmen Büro- funktioniert ebenfalls zur absoluten Zufriedenheit aller Teammitglieder. Da sich jeder der Relevanz auch dieser Arbeitsschritte im Klaren ist, finden sich an jedem neuen Reef Check Tag Freiwillige, die sich darum kümmern, dass alle in schwerer Arbeit gesammelten Daten den Weg in die Datenbank finden, und somit nicht verloren gehen können. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen schließlich alle Daten zwecks Eruierung zu Verfügung stehen.   
Darüberhinaus gehören organisatorische Dinge zur Routine des Reef Check Teams. Dem Umstand geschuldet, dass es manchen Morgens schon recht früh losgeht, muss alles Nötige am Vortag vorbereitet und gepackt werden. Noch ist dies immerzu gelungen, und es kam bisher nicht dazu, dass an den Tauchplätzen das Fehlen immanent wichtiger und unverzichtbarer Hilfsmittel für das Tauchen oder das Durchführen des Reef Checks auffallen musste.
Aufgrund all dieser positiven Erfahrungen sieht das gesamte Team inklusive der Leiter auch dem weiteren Verlauf des Monitorings sehr zuversichtlich entgegen. In den kommenden Wochen sollen viele weitere Daten gesammelt und gesichert werden. Nicht zuletzt im Sinne des Riffschutzes drücken zumindest wir uns gegenseitig die Daumen, dass alles weiterhin so erfolgreich verläuft.

Text: Jan Alessio Kliem

Fotos: Christian Alter
 

DRM2009

DRM2009

DRM2009

DRM2009

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Clean up Dive und Beach Clean up Dive am 15. August 2009


Am Nachmittag machten sich zwölf RSEC-Volontäre  und fünf Freiwillige Helfer, ausgestattet mit Netzbeuteln und Reissäcken, zum Tauchgang bereit: Wieder sollte der Meeresboden in der Bannerfish Bay um einige Kilogramm Müll erleichtert werden.  Zahlreiche Plastik- und Glasflaschen, Teppichteile, sowie anderer Abfall konnten so „geborgen“ werden. Einige Gegenstände sind schon zum Zuhause für Meeresbewohner geworden – ein kleiner Rotfeuerfisch hatte sich beispielsweise in einer Plastikflasche versteckt. Diese wollten wir ihm natürlich nicht streitig machen.  Auch kurz nach dem Tauchgang wurden alle gefundenen Müllteile auf Lebewesen untersucht und diese gegebenenfalls zurück ins Meer  gebracht.  Nach dem Clean up Dive machte sich um 18 Uhr die gesamte RSEC-Mannschaft auf dem Weg zum Lighthouse Tauchplatz im nördlichen Teil der Bucht, um am nur wenige Meter entfernten Strandabschnitt für Sauberkeit zu sorgen.  An dieser Stelle machte vor zwei Jahren eine Strandbar zu, seitdem wurde das Gebiet weitgehend sich selbst überlassen  und verwahrloste unter Ansammlungen von Müll und Hundekot.  Unter anderem sollte mit dieser Aktion verhindert werden, dass die Masse an Glas-, Papier-, Zigaretten- und Plastikmüll nicht ins Meer gelangt und  das ohnehin schon belastete Ökosystem weiter schädigt. Einige weitere Helfer erklärten sich bereit, uns bei dieser teilweise sehr unangenehmen Aufgabe zu unterstützen.  Am Ende der etwa einstündigen Aktion wurde Bilanz gezogen:  Wir trugen  40 Kilogramm gemischten Müll, 24 Kilogramm Glas, 4 Kilogramm Blechdosen und ein halbes Kilogramm Zigarettenstummel zusammen. 

 

Text: Helen Springer & Marlen Fröhlich

Fotos: Jennifer Kowal

 

Clean Ups

Clean Ups

 

  Clean Ups Clean Ups   Clean Ups
 
 

CLEAN UP DIVE  + BEACH CLEAN UP

08. August 2009 Masbat Bay, Dahab

Beim heutigen Clean-Up-Dive um 15 Uhr kamen wieder jede Menge Berge an Müll zu Tage. 13 fleißige Helfer/innen vom RSEC Team und weitere Freiwillige halfen den Müll bei einem 85-minütigen Tauchgang aus der Masbat Bay zu entfernen ohne weiteren Schaden anzurichten. Denn auch die Unterwasserwelt passt sich den menschlichen Abfällen an, die achtlos ins Meer geworfen werden. Eine kleine graue Muräne hat ihr neues Zuhause in einer Bierdose gefunden. Ihr Heim wurde natürlich nicht zwangsgeräumt, sondern an Ort und Stelle belassen. 
Viele der Flaschen, Dosen, Plastiktüten und Teppiche sind ein Teil des Riffs geworden, so dass sie nicht, ohne weitere Schäden zu verursachen, entfernt werden konnten.
Sie sind bewachsen oder bewohnt. Alle freiwilligen Helfer wurden aber in einer Präsentation vorab geschult, um die Einwohner der Masbat Bay nicht der Obdachlosigkeit auszusetzen.
Ein geschultes Auge war notwendig zu entscheiden, welcher Müll entfernt wird.
Um auf Nummer Sicher zu gehen, wurden die riesigen Reissäcke unter Wasser befestigt, der Müll dort gesammelt und am Ufer im Wasser belassen.
An Land übernahmen dann mehrere Teams das Sortieren des Mülls. Dabei wurde jede Dose genau auf Bewohner untersucht und im Bedarfsfall ein Sondereinsatzkommando zur Rettung geschickt. Leider war trotz großer Sorgfalt ein Verlust zu melden. Ein kleiner ca. 2-3 cm großer Drückerfisch hatte sich in einem der Sammelnetze verfangen und blieb unentdeckt. Die Freiwilligen waren sichtlich betroffen.

Nicht nur der Müll bekam große Aufmerksamkeit. Ein kleiner Trupp an Helfern befreite bewaffnet mit einer Schere betroffene Korallen von einigen kleinen Fischernetzen, die sonst zum Absterben der gesamten Kolonie geführt hätten.
Viele Hände wurden gebraucht, um die kiloschweren Säcke vom Strand zu entfernen.
Die Arbeit war aber noch nicht getan. Weiter ging es um 18 Uhr mit der Reinigung des Strandes im südlichen Teil der Bucht. Ausgerüstet mit den neuen RSEC-T-Shirts wurde so viel Aufmerksamkeit erregt, dass sich einige neugierige Beduinenkinder begeistert beim Sammeln beteiligten.
Selbst ein einheimischer Haifischzahnhändler half die 2,5 Kilogramm Zigarettenstummel einzusammeln. Er selbst war sehr interessiert und dabei, seine alte Existenz in dem Bewusstsein über bedrohte Haie hinter sich zu lassen. Sein Ziel ist es mit einem Russisch-Studium auf anderen Wegen in den Tourismus einzusteigen. 

Der Tag war sehr gelungen und alle Freiwilligen sind stolz einen kleinen Beitrag für die Umwelt geleistet zu haben und in der Hoffnung mehr Menschen für die Teilnahme an weiteren Clean up-Aktionen zu gewinnen.

Text: Jennifer Kowal

Fotos: Jennifer Kowal

 

Clean Ups

Clean Ups

2,5 KG Zigarettenstummel!

Clean Ups

  Clean Ups Clean Ups   Clean Ups
       
  Dahab Reef Monitoring & Reef Conservation Project    
 
12 motivierte Volontäre haben heute das Training für das Dahab Reef Monitoring begonnen. Trotz einiger zu bewältigenden Hürden wie Kontaktlinsenverluste, Stehversuche als Boje und deutlich zu vielen vorerst undefinierbaren Arten unter Wasser, schlugen sich die freiwilligen Helfer absolut bravourös und konnten zumindest einen großen Teil der Reef Check Indikatorarten als solche erkennen. Nach ihrer Ansicht ist das für den ersten Trainingstag zumindest ein Resultat, auf dem sich aufbauen lässt. 
  DRM2009 Team
       
 

REEF CHECK-Safari mit den Sinai Divers vom 21.-28. Mai 2009

   
 

Am 21. Mai war es endlich soweit, 11 begeisterte Taucher und 2 Reef Check-Wissenschaftler betraten die Legende im Roten Meer, die Ghazala I. Mit im Gepäck hatten wir alle nötigen Materialien um die Riffe zu untersuchen, unsere fröhliche Sylvia als Guide, Peter, ein Journalist vom WDR, sowie Marc, einen professionellen Unterwasser-Video- und Photographen aus Sharm el Sheikh. Ziel war es, wie schon die Jahre zuvor, die Korallenriffe um die südliche Spitze des Sinais auf ihren Gesundheitszustand zu untersuchen. Nachdem die Meeresbiologen Christian Alter und Victoria von Mach an den ersten zwei Abenden in gemütlicher Runde die zu zählenden Indikator-Arten, sowie die Methoden von Reef Check mit den Teilnehmern durchgegangen sind, wurde jeden Tag ein Reef Check-Tauchgang durchgeführt. Auch wenn uns manchmal unerwartete Strömungen die Untersuchungen erschwerten, konnten wir an 4 von 5 geplanten Riffen Daten aufnehmen. Bei den ausgewählten Riffen handelte es sich zum Einen um „Hot Spots“, also Tauchplätze, die täglich von mehr als 5-10 Tauchbooten angefahren werden und zum Anderen um relativ unbetauchte Plätze. Es wurden Arten aufgenommen, welche für die Ökologie von Korallenriffen von Bedeutung sind, u.a. Papageifische, Napoleons, Falterfische, Seeigel, Riesenmuscheln, Dornenkronen. Auch der prozentuale Anteil von Hart- und Weichkorallenbewuchs, sowie abgestorbene Korallen wurden von unseren Urlaubswissenschaftlern bestimmt. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal besonders bei Melanie und Friedhelm bedanken, die in diesem Jahr zum 5. Mal in Folge an unserer Reef Check-Safari teilnahmen. Ein erster Blick auf unsere Daten zeigt, dass besonders die beliebten Speisefische (Zackenbarsche, Papageifische und Napoleons) mehrfach gezählt wurden. Auch der reiche Bewuchs an Hart- und Weichkorallen, lässt auf einen guten Zustand der betauchten Plätze schließen. Sogar die Folgen des Dornenkronenausbruchs am Gordon Riff Ende der 90-er scheinen sich von Jahr zu Jahr zu reduzieren.
Natürlich kamen auch die Fun Dives nicht zu kurz! In täglicher Begleitung von Napoleons, Riesenmuränen und häufig auch Schildkröten, hatte jeder die Möglichkeit die Besonderheit und Schönheit der angefahrenen Riffe zu bewundern. Manche von uns hatten auch die ein oder andere Begegnung mit einem Grauen Riffhai. Die Anwesenheit von 2 Meeresbiologen wurde von den Gästen reichlich genutzt, so fanden immer wieder rege Diskussionen über den Riffschutz im Roten Meer und weltweit statt und auch bei Fun Dives wurde jeder Tauchplatz von den Teilnehmern kritisch beäugt und als gesund oder geschädigt eingestuft.
Im Namen von Reef Check e.V. möchten wir uns herzlich bei Sinai Divers, Sylvia, der gesamten Bootscrew und natürlich bei den Teilnehmern bedanken: Friedhelm, Melanie, Dani, Michi, Jesper, Mohamed, Uli, Synthia, Pritesh (Rasheedi), Monika und Peter!

Victoria von Mach, Reef Check Wissenschaftlerin

 

Reef Check

Reef Check

Reef Check

Reef Check

 

 

 

 

 

 

  Reef Check
       
 

Trip nach Nabq am 30.08.2008

Zu Neunt quetschten wir- alle Volontäre +Nina-uns  ins Auto Richtung Nabq- Nationalpark. Die circa anderthalb stuendige Fahrt führte uns von der schön gepflasterten Straße auf die unebenen Sandwege von Nabq.
An unserem „Schnorchelplatz“ direkt an den Mangroven angekommen, ging es auch gleich ins Wasser, denn die „low tide“ würde bald schon einsetzen.

Jeder hatte eine bestimmte Aufgabe, ob Tiere und Pflanzen an Land oder unter Wasser zu fotografieren. Zum Schnorcheln ist Nabq ideal, in den Mangroven kann man unterschiedliche Jungfische, die Mangrovenquallen und einzigartige Pflanzen beobachten. Man findet hier auch ein Wrack, die „Maria Schroeder“, das man schon vom weitem auf dem Riffdach liegen sieht. Das Wasser ist vom aufgewirbelten Sand etwas trüb, doch bleibt man eine Weile ruhig auf einer Stelle treiben, kann man sogar mal einem kleinen „Babykugelfisch“ begegnen!

Wir verbrachten den Vormittag im Wasser. Anschließend begannen wir gemeinsam anhand gesehener Tiere eine Artenliste zu erstellen. Dann gab’s aber erstmal Mittagessen. Die Beduinen hatten für uns Reis, Fisch und Salat zu bereitet. Es schmeckte wirklich richtig lecker.
Danach fuhren wir ins „Visitor centre“ um uns dort einmal umzuschauen und eventuell Informationsmaterial zu sammeln. Viel zu sehen gab es da allerdings nicht: ein paar ausgestopfte Tiere, Karten vom Nationalpark und ein toller Ausblick aufs Riff. Allerdings fanden wir auch ein gutes Pflanzenbuch, das wir gleich mitnahmen.

Mangrove

 

Reiher

Mangrovenqualle

Mangrove

Mangrove

 

 

Schwangeres Haiweibchen aus dem Meer gezogen- wie Mitarbeiter des RSEC einen brutalen Vorfall auf Dahabs Promenaden beobachteten

Es war der 21.Juni 2008 gegen 19 Uhr als ein Fischer in der Masbat- Bucht von Dahab ein eindeutig schwangeres Haiweibchen an Land zog. Der Hai, vermutlich ein Grauer Riffhai, hing an zwei Haken und war noch am Leben.

Der Verdacht, dass dieser Fischer schon seit längerem gezielt auf Hai-Jagd geht, wurde dadurch bestätig, dass sich keine andere Fischfang-Utensilien, wie Netze, an Bord seines kleinen Bootes befanden. Innerhalb von gerade mal 6 Minuten wurde das zappelnde Tier aus dem Wasser geholt, über die Promenaden geschleift und auf einen „Pick up“ geworfen, der in einer Seitenstraße parkte.
 
Beobachtet wurde das ganze sowohl von RSEC- Mitarbeitern, als auch von mehreren schockierten Touristen, die versuchten den Vorfall zu dokumentieren und die Polizei zu alarmieren. Da sich alles so schnell abspielte und von den mitwirkenden Einheimischen quasi abgeschirmt wurde, war es den RSEC- Mitgliedern nicht möglich einzuschreiten, auch wenn sie dies gewollt hätten.
Die schnelle Abwicklung des Abtransportes des Tieres spricht offensichtlich für eine gezielte Organisation für den Verkauf in lokalen Restaurants als „:Spezial catch of the day“, wohlwissend, dass dies illegal ist.
Einzig positives Fazit aus dem tragischen Vorfall: dem verantwortlichen Fischer wurde die Lizenz entzogen, sein Boot konfisziert und von der Nationalpark- Behörde eine Geldstrafe in Höhe von 3.300 US-$ abverlangt.
Graue Riffhaie bekommen bis zu 6 Junge pro Wurf- das Weibchen und ihre Nachkommen  sind jedoch unwiederbringlich verloren.

 

Shark fishing

Shark fishing

Shark fishing

       
 
 
Korallenriff – Ein Paradies in Gefahr: Ausstellung am RSEC in Dahab zum Internationalen Jahr des Riffes 2008

Eröffnung: 29. Mail 2008
Veranstalter: Red Sea Environmental Centre, RSEC, Dahab

Korallenriffe gehören mit zum Schönsten was die Natur auf Erden hervorgebracht hat. Ein Paradies, das jährlich unzählige begeisterte Taucher und Schnorchler anzieht. Für eine Weile in diese schwerelose, ruhige und faszinierende Welt eintauchen - das ist ein faszinierendes Erlebnis. Schwaden bunter Fische ziehen an einem vorüber. Stockwerke verschiedener Korallen ragen auf allen Seiten empor und beherbergen eine Vielfalt unterschiedlichster Lebewesen. Sich bewegende spitze Nadeln ragen aus dem Riff hervor, und eine leuchtendblaue Fadenschnecke erklimmt einen Korallenturm. Korallenriffe zählen zu den komplexesten Ökosystemen unserer Erde. Neben dem Tourismus haben Korallenriffe auch eine enorme Bedeutung für den Küstenschutz, für die Fischerei und die Klimaentwicklung. Heutzutage sind diese Lebensräume durch menschliche Eingriffe stark gefährdet. Mehr als 20 Prozent der Korallenriffe weltweit sind bereits verloren.
Diese unerfreuliche Situation hat uns veranlasst eine kleine Ausstellung auf die Beine zu stellen, die einerseits diese Problematik veranschaulichen, andererseits die aus Korallenriffen ausgehende Faszination unterstreichen und die Erhaltung bzw. den Schutz der Riffe fördern soll. Die Ausstellung wird in Kooperation mit Reef Check Deutschland e.V., freundlicher Unterstützung von Sinai Divers Diving Centers und mit der HEPCA veranstaltet.

Die Eröffnung findet am 19. April 2008 statt. Ab diesem Tag kann die Ausstellung täglich zwischen 8 und 18 Uhr kostenfrei bei Sinai Divers Backpackers im Zentrum von Dahab besucht werden. Begleitet wird die Ausstellung von regelmäßigen Vorträgen und lokalen Aktionen zum Riffschutz. Aktuelle Infos sind unter http://www.redsea-ec.org zu finden oder unter office.dahab@redsea-ec.org zu erfragen.
  Sarcophyton

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