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Auf diesen Seiten befinden sich ehemalige Forscher des RSECs. Aktuell findet am RSEC keine Forschung statt.
  Wichtige Informationen  
-> Proposal bzw. Infos für Diplomanden, Doktoranden und Gastforscher
-> Willst Du / wollen Sie am RSEC wissenschaftlich arbeiten? (-> Roadmap)
-> Vereinbarung bzw. Vertrag für Diplomanden, Doktoranden und Gastforscher
-> Kostenübersicht für wissenschaftliche Gäste für die Feldstation Dahab

In Zusammenarbeit mit den Universitäten Salzburg, Innsbruck, Heidelberg, Gießen, München, und weiteren Universitäten können am Red Sea Environmental Centre Bachelorarbeiten, Master- oder Diplomarbeiten und Dissertationen urchgeführt werden.

 
 

RSEC-Richtlinien für Bachelorstudenten, Diplomanden, Doktoranden und Gastforscher

Das RSEC hat aus zwingenden rechtlichen Gründen Richtlinien für die Zusammenarbeit mit Diplomanden, Doktoranden und Gastforschern formuliert. Beide Seiten unterschreiben eine Vereinbarung, die die Rechte und Pflichten unserer forschenden Gäste und des RSEC genau beschreibt. Diese Vereinbarung stellt die Zusammenarbeit und die Forschungsarbeit des Gastes auf eine rechtlich abgesicherte Basis (vor den ägyptischen Behörden) und dient vor allem auch dem Schutz des Gastes, der mit den Gesetzen, Möglichkeiten und Besonderheiten des Gastgeberlandes nicht vertraut ist. Man darf nicht vergessen, dass alle unsere Aktivitäten in Nationalparks oder protected areas stattfinden.

Wie die meisten von Euch bereits wissen, haben wir eine Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Nationalparks in Ägypten (Süd-Sinai Protektorate), besonders in Bezug auf den für die Region bedeutsamen Umweltschutz und die hierfür erforderlichen Management-Massnahmen. Aufgrund von Vereinbarungen mit dem Nature Conservation Sector (NCS, Verwaltung der Nationalparks in Ägypten) an der ägyptischen Umweltbehörde EEAA (Egyptian Environmental Affairs Agency) benötigen alle Feldarbeiten in den Schutzgebieten (South Sinai Protectorates) – egal ob am Korallenriff oder im Wadi – eine Genehmigung (engl.: approval; in der Form eines "Letter of Agreement"). Diese Auflage ist durchaus verständlich angesichts der derzeitigen Probleme die der Massentourismus (vor allem Tauchtourismus) den Protektoraten und damit der übergeordneten Administration (NCS/EEAA) verursacht. Abgesehen von der für uns wertvollen fachlichen Zusammenarbeit mit den Nationalparks ist eine grundsätzlich gute Kooperation auch für die weitere Etablierung und die Zukunft des RSEC in dieser Region von grosser Wichtigkeit.

Um den Prozess der Genehmigung (und Registrierung) der gewünschten Feldarbeiten zu erleichtern haben wir die beigefügten ”Instructions…” formuliert. Kurz gesagt dreht es sich dabei darum, dass jeder Bewerber bzw. jede Bewerberin ein ”proposal” (Antrag) - auf Englisch! - zu seinen/ihren beabsichtigten Feldstudien verfassen muss. Studentenkurse sind davon nicht ausgenommen und werden vertreten durch ihren verantwortlichen Betreuer bzw. Kursleiter, der das Proposal verfasst. Die Proposals werden von Euch dann an das RSEC geschickt (bitte Frist beachten – wenigstens 8 Wochen vor Beginn der gewünschten Arbeiten sollte ein solcher Antrag vom RSEC empfangen sein!) und von uns nach Empfang und Durchsicht/Revision an die Nationalpark-Verwaltung weitergeleitet. Gleichzeitig werden die Feldaktivitäten auch am RSEC registriert, und hierzu muss von allen Bewerbern eine Vereinbarung unterzeichnet werden, d.h. ein Vertrag zwischen dem RSEC als Gastgeber und dem aktuellen Bewerber. Diese Vereinbarung ist hier abrufbar. Auch die Instructions zum erwähnten Proposal sind abrufbar.

Wenn noch irgendwelche Fragen oder Unklarheiten bestehen sollten, schickt einfach eine email, und wir werden Euch bei der Verwirklichung Eurer Wünsche nach bestem Vermögen beistehen.

Christian von Mach - Koordinator

Email: chrisvonmach(at)redsea-ec.org

Tel.: +49-611-97144272 (Büro Deutschland)

Mobile: +49-15117862757 (Handy Deutschland)

 

oder direkt an die Feldstation Dahab:

Nina Milton - Leiter der Feldstation Dahab

Mobile: +20-1064258341

Office mobile: +20-1007847500

rsec-office-dahab (skype)

Das RSEC unterstützt Diplomanden und Doktoranden durch günstige Preise. Weitere Verlängerungswochen können durch das RSEC ebenso günstig organisiert werden. Mit einer RSEC-Bestätigung können Studenten auch um eine Unterstützung (Stipendium) der Auslandsbüros ihrer Universität ansuchen.

Wenn Du als Student, Diplomand oder Doktorand den Wunsch hast ein marinbiologisches (oder auch landökologisches, hydrographisches, botanisches, herpetologisches, ornithologisches oder paläontologisches) Thema direkt am Meer zu bearbeiten und nach entsprechenden Themen und Kontakten suchst, melde Dich unter robert.hofrichter(at)redsea-ec.org.

Wenn Sie als Professor/Dozent einen Platz am Meer bzw. Korallenriff, an fossilen Korallenriffen, in einem Wadi, in der Wüste oder im Mangrovensumpf suchen, wo eine bestimmte Untersuchung, Arbeit oder Forschung abgewickelt werden sollte, oder Platz für einen Ihrer tüchtigen Studenten suchen, nehmen Sie bitte unter office.dahab(at)redsea-ec.org Kontakt mit uns auf.

Durch unsere enge Kooperation mit dem Nationalpark South Sinai, dank den Mitgliedern des Kuratoriums von verschiedenen Universitäten und Institutionen und die zahlreichen internationalen Kooperationen, in die wir eingebunden sind, sind wir in der Lage rasch Kontakte zu knüpfen, einen schnellen Informationsaustausch über verschiedene Themen in die Wege zu leiten sowie Informations- und Kooperationsnetzwerke aufzubauen.



Roadmap zum Red Sea Environmental Centre

für unsere wissenschaftliche Gäste (Diplomanden, Doktoranden, Studienpraktikanten und etablierte Forscher oder Dozenten)

Das RSEC benötigt folgendes für Deinen Aufenthalt:

1
ein project proposal (auf Engl.) das kurz Deine Arbeit beschreibt (min. 2-3 Seiten). Muss von uns spätestens 10 Wochen vor Beginn der praktischen Arbeiten empfangen sein. Wir benötigen dieses Proposal, um von der Nationalpark-Verwaltung bzw. der staatl. Umweltbehörde eine Genehmigung für die Feldarbeiten zu bekommen;
2
einen Plan für Deine Arbeit (mit Zeitplan) am RSEC, der auch Einblick in die notwendige Logistik/Organisation der Arbeit, sowie Deinen eventuellen Platzbedarf bei Experimenten oder Analysen gewährt. Diesen musst Du zunächst mit Deinem wiss. Betreuer (Professor, Dozent) an der Heimatuniversität ausarbeiten, danach können Details mit uns abgestimmt werden;
3
eine Liste über alles Material, evtl. Chemikalien, grössere Geräte und Literatur die Du für den Aufenthalt brauchst (und vielleicht nicht selbst mitbringen möchtest oder kannst). Wir bitten jedoch zu beachten: Da unsere Institution noch im Aufbau begriffen ist, möchten wir jedem der hier arbeiten will raten sicherheitshalber alles mitzubringen was für die Arbeit notwendig ist. Wir haben einige Mikroskope/Binokulare hier und Bücher, aber noch sehr wenig was sich mit einer Bibliothek vergleichen liesse. Es wäre z.B. von Vorteil wenn Du einen eigenen Laptop (Notebook-PC) mitbringen könntest. Wir bitten auch zu berücksichtigen, dass es evtl. (je nach Umfang und Grösse des Materials das mitgebracht, d.h. eingeführt werden soll) ernsthafte Einfuhr- bzw. Zollprobleme geben kann (vielleicht, falls möglich, durch ein Carnet von der Industrie- und Handelskammer regeln?);
4
einen schriftlichen Vertrag den das RSEC mit Dir als wiss. Gast vereinbart (wird von beiden Vertragspartnern unterzeichnet, siehe -> Vertragliche Vereinbarung…), u.a. in Bezug auf das was in Deinem Arbeitsplan enthalten ist, mit evtl. Bedarf an Logistik, Assistenz und Betreuung (wiss. und andere Betreuung). Dieser Vertrag enthält keine Spezifikation der Kosten für Deinen Aufenthalt (Benutzung von RSEC-Einrichtung mit Inventar, bestimmte Dienstleistungen, logistische und wissenschaftlicher Betreuung vor Ort), siehe hierzu -> Kostenübersicht…

Wir hoffen dass Euch diese Liste an “duties” nicht entmutigt – das RSEC wird aber unterwegs Hilfestellung leisten, falls die einen oder anderen Problemchen auftauchen sollten...

Das RSEC möchte ausserdem alle Studierenden mit sanftem Nachdruck dazu auffordern, sich in eigenem Interesse selbständig (bzw. mittels Hilfe durch die akademischen Betreuer) und rechtzeitig um Stipendien und andere Förderungsmittel (Fonds etc) zu kümmern. Die Lebenshaltungskosten in Dahab sind zwar minimal, aber es enstehen mit Sicherheit Kosten in Verbindung mit dem Tauchen (Tauchbegleitung), dem Leihen von Tauchausrüstung, evtl. Tauchkurse, sowie wiss. Betreuung am RSEC, wiss. Tauchbegleitung und anderen Leistungen. Wir werden Euch selbstverständlich behilflich sein mit dem Schreiben von Einladungen und Empfehlungen, in welchen Fällen diese auch immer benötigt werden.


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