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Ihr lebt in Dahab und würdet euch gerne bei Clean Up Aktionen engagieren?

Dann meldet euch bitte bei uns... volunteer(at)redsea-ec.org

Wir suchen lokale Unterstützer um regelmäßig Clean Ups zu organisieren.

Helft uns Dahabs Strände sauber zu machen

und das Riff vor dem "Mülltod" zu bewahren!

 

 

Clean Ups

   
   

RSEC Clean ups 2009

Die Gefahren durch Abfälle im Ozean bestehen nicht nur lokal in Dahab, sondern weltweit.

Eine einzige Zigarettenkippe kann etwa 40 bis 60 Liter Grundwasser verunreinigen, ganz zu Schweigen von den 1,2 Millionen Hektar Waldland in den Subtropen die dem Tabakanbau jedes Jahr zum Opfer fallen.
Plastikflaschen beispielsweise bieten zwar künstliche Oberflächen für die Ansiedlung von neuem Leben, jedoch sind die negativen Auswirkungen auf alles Leben im Ozean gravierender.

Die Problematik um den Abbau von Kunststoff ist besonders umstritten, da dieser noch nicht lang genug existiert, um genaue Zeitangaben nennen zu können. Seine Geschichte beginnt im 17. Und 18. Jahrhundert mit der Einführung von Naturkautschuk, in Deutschland als Gummi bekannt. Kunststoffe, wie sie heute bekannt sind, werden erst seit 60 Jahren produziert.

Nachgewiesen ist, dass Kunststoffe durch exogene Prozesse wie Erosion durch Wind und Wellen zerkleinert werden, bis zu einer Größe von 3-5mm, so dass sie mit bloßem Auge nur schwer von anderem groben Sediment zu unterscheiden sind. Globale Oberflächen- und Tiefenströme sorgen dafür, dass sich die Abfälle in so genannten „Müllstrudeln“ sammeln und immer wieder an die Strände gespült werden. Diese Strudel rotieren über Jahre oder Jahrzehnte. Der größte Müllstrudel wird auf die doppelte Größe von Texas geschätzt, 1000 Meilen westlich von Californien.
Schätzungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) gehen von bis 18.000 Plastikteilen pro Quadratkilometer Meeresfläche aus. In Sandproben fand man heraus, dass die Plastikpartikel bis zu einem Viertel des gesamten Gewichts ausmachen.
Die schädliche Wirkung auf Meerestiere ist noch nicht weitreichend genug bekannt. Von einer Schädigung durch freigesetzte oder durch den Kunststoff aufgenommene Giftstoffe, wie DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan) und PCB (Polychlorierte Biphenyle), ist aber auszugehen. Im Plastik enthaltene endokrin wirksame Substanzen beeinträchtigen die Fortpflanzung und das Wachstum. Die Tiere, die diese Schadstoffe aufnehmen, können darunter leiden oder sogar verenden. Auch mechanische Verletzungen und Verstopfung durch Abfälle sind sehr häufig. (Richard Thompson, Universität Plymouth).
Seehunde z.B. bleiben in Getränkekästen stecken, Fische und Delfine verfangen sich in verlorenen Fischernetzen aus Nylon, Seevögel erwürgen sich an Bierdosen-Sixpacks, Meeresschildkröten verwechseln Plastiktüten mit ihrer eigentlichen Nahrung, den Quallen, können nicht mehr verdauen und sterben. Etwa ein Drittel der Jungvögel des Albatross auf den Midwayinseln (Inseln im Nordwesten von Hawaii) sterben jährlich, weil sie von ihren Eltern versehentlich mit Plastikpartikeln gefüttert werden. Am Strand und im Flachwasser werden die kleinen Plastikkügelchen, die wie Sandkörner aussehen von Krabben, Wattwürmer und Fischen gefressen.
Die am Plastikmüll verendeten Tiere werden ihrerseits gefressen und führen so zu einer Anreicherung der Schadstoffe in der Nahrungskette. Wenn die Fische nicht daran sterben, sammeln sich die Toxine in ihrem Organismus an und landen so auch bei uns auf den Tisch.

Aber wie gelangt der ganze Müll ins Meer?

Der Müll wird nur in den wenigsten Ländern gesammelt und wiederaufbereitet, sondern auf der Straße oder im Wasser entsorgt. Ein großer Teil gelangt durch die Flüsse ins Meer oder wird von Besatzungen der Schiffe über Bord geworfen. Auch kann es passieren, dass Frachtschiffe ihre Ladung verlieren. Das Frachtschiff Tokio Express auf dem Weg von Hongkong nach Washington, welches 1992 29000 Lego-Spielzeugfiguren verlor, ist nur ein Beispiel von vielen. Beobachtungen zeigen leider, dass sogar die Restaurants an der Strandpromenade, deren Existenz vom Tourismus abhängt, Abfälle im Riff hinterlassen. Restaurantgäste schmeißen Plastikflaschen achtlos ins Meer, da sich die Restaurants unmittelbar am Wasser befinden.

Was kann man tun?

Die seit 2007 bestehende Aktion „Clean up“ des RSEC in Kooperation mit Sinai Divers Backpackers zur Beseitigung von Abfällen aus den lokalen Riffen in und um Dahab und zur Reinigung der Strandabschnitte in Dahab ist weiterhin dringend nötig. Die Resultate der diesjährigen bisherigen 60-120 minütigen Strandreinigungen während der Volontärzeit sprechen ein deutliches Bild.
 


Datum/
Ort/
Größe

Plastikflaschen
[kg]

Dosen
[kg]

Zigarettenstummel
[kg]

Glas
[kg]

Sonstiges
[kg]

08.08.09
Bannerfish
200 x 10

1,5

8

2,5

12

30

15.08.09
Lighthouse
75 x 8

3

4

0,5

24

40

22.08.09
Bannerfish
200 x 10

2

2

1,5

9

39

Um den Tourismus aufrecht zu erhalten, insbesondere den Tauchtourismus und um die Korallenriffe für die nächsten Generationen nachhaltig zu erhalten und beschützen ist Umweltbildung vor Ort absolut notwendig.
Am internationalen Clean up day am 19. September ist eine große Aktion in Assalah in Dahab geplant. Damit soll auf die Verschmutzung des Meeres und der Strände verursacht durch Touristen und Einheimischen aufmerksam gemacht werden.
Jeder ist dazu aufgerufen dabei zu helfen die Strände von Dahab zu reinigen und ein gutes Beispiel zu setzen um mehr Menschen auf das Problem hinzuweisen.
Die RSEC Voluntäre versuchen Freiwillige zum Helfen zu bewegen indem sie Infoblätter in Restaurants und Hotels hinterlassen, die unter die Glasplatten der Tische gelegt oder in die Speisekarte geheftet werden damit sie nicht wieder aus dem Meer gefischt werden müssen. Außerdem wird über Email, Facebook und die RSEC-Homepage geworben. Es ist geplant, dass alle Helfer werden ein Armband mit dem RSEC-Logo tragen.

 

Abu Helal

Clean Ups

Net removal Assalah

Net removal Assalah

Clean Ups

Clean Ups

Clean Ups

Clean Ups

   
   

„International Clean up Day 2009“

As every third Saturday in September „The International Clean up Day“ took place on the 19th. Being part of the annually program of Project AWARE there are over and underwater Clean ups all over the world, which are supported by numerous volunteers. Last year over 370.000 people participated cleaning 33.000 miles of shore. They collected 7 million pounds of rubbish.
Project AWARE is a non-profit organisation which conserves underwater environment by education, advocacy and action1. The RSEC Team used this day to organise a Beach Clean up in Dahab. Therefore flyers were designed, distributed to surrounding restaurants and hung up. Also this action was advertised on the internet. To be more effective, other dive centres in Dahab, which also wanted to participate in the International Clean up Day, were asked, where they want to clean the beach.
Two pick-ups for the waste removal have been organised already. As planed the RSEC- Team was ready for take off at 3:30 pm. More and more helpers/volunteers arrived in the station, some of them spontaneously, some because of the flyers.
They got a short introduction in the “waste-topic”.
The presentation included background and sense of the campaign, disadvantage of the impact of waste, degradation of certain constituent parts, etc.
Afterwards all eleven helpers and ten RSEC- Members set out for “Eel Garden”, while talking together about the problem of the waste- impact. Arrived at the place to clean up, half of the group started to clean the area between “Eel Garden” and “Assalah Beach” and the others directly at seaside of Assalah. Within one hour six big bags (100 litres) of mixed rubbish and one full of plastic bottles have been collected, as well as one cardboard box of glass and other sharp things. After this successful action a group picture was taken and the volunteering helpers were invited for the next “Clean up” coming Saturday, 26th of September, 2009.

Text: Helen Springer & Lydia Köhler

Fotos: Nina Milton

 

 

ICUD

ICUD

ICUD

ICUD

    ICUD ICUD  

ICUD

   
   

 

Clean up Dive und Beach Clean up Dive am 15. August 2009


Am Nachmittag machten sich zwölf RSEC-Volontäre  und fünf Freiwillige Helfer, ausgestattet mit Netzbeuteln und Reissäcken, zum Tauchgang bereit: Wieder sollte der Meeresboden in der Bannerfish Bay um einige Kilogramm Müll erleichtert werden.  Zahlreiche Plastik- und Glasflaschen, Teppichteile, sowie anderer Abfall konnten so „geborgen“ werden. Einige Gegenstände sind schon zum Zuhause für Meeresbewohner geworden – ein kleiner Rotfeuerfisch hatte sich beispielsweise in einer Plastikflasche versteckt. Diese wollten wir ihm natürlich nicht streitig machen.  Auch kurz nach dem Tauchgang wurden alle gefundenen Müllteile auf Lebewesen untersucht und diese gegebenenfalls zurück ins Meer  gebracht.  Nach dem Clean up Dive machte sich um 18 Uhr die gesamte RSEC-Mannschaft auf dem Weg zum Lighthouse Tauchplatz im nördlichen Teil der Bucht, um am nur wenige Meter entfernten Strandabschnitt für Sauberkeit zu sorgen.  An dieser Stelle machte vor zwei Jahren eine Strandbar zu, seitdem wurde das Gebiet weitgehend sich selbst überlassen  und verwahrloste unter Ansammlungen von Müll und Hundekot.  Unter anderem sollte mit dieser Aktion verhindert werden, dass die Masse an Glas-, Papier-, Zigaretten- und Plastikmüll nicht ins Meer gelangt und  das ohnehin schon belastete Ökosystem weiter schädigt. Einige weitere Helfer erklärten sich bereit, uns bei dieser teilweise sehr unangenehmen Aufgabe zu unterstützen.  Am Ende der etwa einstündigen Aktion wurde Bilanz gezogen:  Wir trugen  40 Kilogramm gemischten Müll, 24 Kilogramm Glas, 4 Kilogramm Blechdosen und ein halbes Kilogramm Zigarettenstummel zusammen. 

 

 

Text: Helen Springer & Marlen Fröhlich

Fotos: Jennifer Kowal

 

Clean Ups

Clean Ups

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CLEAN UP DIVE  + BEACH CLEAN UP

08. August 2009 Masbat Bay, Dahab

Beim heutigen Clean-Up-Dive um 15 Uhr kamen wieder jede Menge Berge an Müll zu Tage. 13 fleißige Helfer/innen vom RSEC Team und weitere Freiwillige halfen den Müll bei einem 85-minütigen Tauchgang aus der Masbat Bay zu entfernen ohne weiteren Schaden anzurichten. Denn auch die Unterwasserwelt passt sich den menschlichen Abfällen an, die achtlos ins Meer geworfen werden. Eine kleine graue Muräne hat ihr neues Zuhause in einer Bierdose gefunden. Ihr Heim wurde natürlich nicht zwangsgeräumt, sondern an Ort und Stelle belassen. 
Viele der Flaschen, Dosen, Plastiktüten und Teppiche sind ein Teil des Riffs geworden, so dass sie nicht, ohne weitere Schäden zu verursachen, entfernt werden konnten.
Sie sind bewachsen oder bewohnt. Alle freiwilligen Helfer wurden aber in einer Präsentation vorab geschult, um die Einwohner der Masbat Bay nicht der Obdachlosigkeit auszusetzen.
Ein geschultes Auge war notwendig zu entscheiden, welcher Müll entfernt wird.
Um auf Nummer Sicher zu gehen, wurden die riesigen Reissäcke unter Wasser befestigt, der Müll dort gesammelt und am Ufer im Wasser belassen.
An Land übernahmen dann mehrere Teams das Sortieren des Mülls. Dabei wurde jede Dose genau auf Bewohner untersucht und im Bedarfsfall ein Sondereinsatzkommando zur Rettung geschickt. Leider war trotz großer Sorgfalt ein Verlust zu melden. Ein kleiner ca. 2-3 cm großer Drückerfisch hatte sich in einem der Sammelnetze verfangen und blieb unentdeckt. Die Freiwilligen waren sichtlich betroffen.

Nicht nur der Müll bekam große Aufmerksamkeit. Ein kleiner Trupp an Helfern befreite bewaffnet mit einer Schere betroffene Korallen von einigen kleinen Fischernetzen, die sonst zum Absterben der gesamten Kolonie geführt hätten.
Viele Hände wurden gebraucht, um die kiloschweren Säcke vom Strand zu entfernen.
Die Arbeit war aber noch nicht getan. Weiter ging es um 18 Uhr mit der Reinigung des Strandes im südlichen Teil der Bucht. Ausgerüstet mit den neuen RSEC-T-Shirts wurde so viel Aufmerksamkeit erregt, dass sich einige neugierige Beduinenkinder begeistert beim Sammeln beteiligten.
Selbst ein einheimischer Haifischzahnhändler half die 2,5 Kilogramm Zigarettenstummel einzusammeln. Er selbst war sehr interessiert und dabei, seine alte Existenz in dem Bewusstsein über bedrohte Haie hinter sich zu lassen. Sein Ziel ist es mit einem Russisch-Studium auf anderen Wegen in den Tourismus einzusteigen. 

Der Tag war sehr gelungen und alle Freiwilligen sind stolz einen kleinen Beitrag für die Umwelt geleistet zu haben und in der Hoffnung mehr Menschen für die Teilnahme an weiteren Clean up-Aktionen zu gewinnen.

Text: Jennifer Kowal

Fotos: Jennifer Kowal

 

Clean Ups

Clean Ups

2,5 KG Zigarettenstummel!

Clean Ups

 

    Clean Ups Clean Ups   Clean Ups
   
   
    Clean-up und Riffschutz am Tauchplatz Ricks Reef
   
   

Nach mehreren Clean-Ups in der Masbat Bay vor unserer Haustür hatten wir uns vorgenommen uns auch etwas den anderen Tauchplätzen zu widmen. Wir starteten am Donnerstagmorgen, den 28.08.08 mit 8 Leuten zum Tauchplatz Ricks Reef voll bepackt mit Tauchausrüstung, Müllbeuteln und Schneideutensilien. Dabei waren Christian, Vicky, Nina und wir Volontäre Max, Maximilian, Anna, Juliane und Kathi.

Als wir ankamen, teilten wir uns zunächst in 2 Gruppen auf, um rechts und links vom Tauchplatz den Einstieg am Strand etwas attraktiver zu gestalten und vom Müll zu befreien.
Beim Sammeln hat man dann den Eindruck man könnte in jede Richtung kilometerweit laufen, ohne sich zu langweilen. Nach 200 Metern drehten wir jedoch um, um uns dem Gebiet auch unter Wasser zu widmen.

Wir teilten uns in 3 Teams ein und unsere Hauptaufgabe bestand darin, das Korallenriff von Angelschnüren zu befreien. Es starteten Team Schere mit Nina und Kathi, Team Messer mit Chris, Anna und Max und schließlich Team Skalpell mit Vicky, Jule und Maximilian. Unter Wasser angekommen, machten wir uns fleißig an die Arbeit und es gab bereits ab 1m Tiefe und in alle Richtungen mächtig Angelschnüre in Sand und Korallenblöcken. Jedes Team nahm sich ein Gebiet in gewissem Abstand voneinander vor und legte los. Eine gute Tarierung sowie ein sicherer Umgang mit Waffen, um möglichst wenig Korallen und Mitarbeiter zu Schaden kommen zu lassen, sollten jedoch gelernt sein.  Letzten Endes haben wir unseren Clean-Up Tauchgang unverletzt und erfolgreich nach 74 Minuten beendet. Entfernt wurden circa 610m Angelschnüre in einem 90m² großen Bereich unter Wasser und 3 große Säcke voll mit Müll entlang des Strandes.

Solche Zahlen vor Augen sind sehr erschreckend, wenn man bedenkt, dass man eigentlich nur einen kleinen Bereich am Roten Meer gesäubert hat und das Problem des Mülls und der ständigen Fischerei anhält. Jedoch ist es sehr wichtig solche Aktionen weiter durchzuführen um möglichst irgendwann auch die einheimische Bevölkerung sensibilisieren zu können und um Korallen und Tauchtourismus gleichermaßen zu erhalten.

 

Clean Ups

Clean Ups

Clean Ups

Clean Ups

   
   
   

Regelmäßige Clean-Ups von RSEC und Sinai Divers Backpackers

 
Preserve Masbat Bay
   

Von nun an soll alle zwei Wochen ein Clean-Up in der Masbat Bucht veranstaltet werden. Sowohl Tauchguides als auch die Gäste sind herzlich dazu eingeladen sich an der Säuberung der Bucht von Masbat zu beteiligen. Bei der ersten Müllsammelaktion waren mehr als 20 Personen beteiligt. Es wurde, von Bierflaschen über Plastiktüten bis hin zu Zigarettenstummeln alles eingesammelt, was sowohl der Attraktivität des Riffs als auch der Rifffauna selbst schadet. Es wurde allerdings nicht jeder Müll entfernt. Viele Plastikflaschen, Tücher und Decken waren bereits in das Riff integriert und mit Polypen und Korallen bewachsen, deshalb musste stets kontrolliert werden, dass man keine Habitate zerstört oder sogar kleine Fische, Krebstiere, Mollusken oder Korallen, die den Müll besiedeln, in den Müllsäcken landen. Die Sammelaktion soll in Zukunft weiter verfeinert werden, so dass besiedelte Teile des Mülls herausgeschnitten und vor Ort gelassen werden. Die biologische Analyse des Mülls ist ein wichtiger Bestandteil dieser Aktion um selbst bei einer gut gemeinten Säuberung der Bucht keinen Schaden anzurichten.
Diese Aktion bietet nicht nur die Möglichkeit selbst einen Beitrag zum Schutz der Bucht zu leisten, sondern ist dazu auch noch völlig kostenlos. Neben der Arbeit steht der Spaß dabei natürlich mit an erster Stelle.

Hoffentlich findet der Clean-Up-Dive auch in Zukunft solch einen Zulauf, dann gibt es in der Bucht auch kein Müllproblem mehr.

Vielen Dank an das Team von Sinai Divers, RSEC und an alle die beteiligt waren.

Bericht von Ole Theisinger

 

Clean Ups

Clean Ups

   
Clean Ups
Clean Ups
  Clean Ups
   
Teilnehmer beim Vortrag
das sammeln wir, das sammeln wir nicht
 
Jo - alles in Ordnung
   
Clean Ups
Clean Ups
  Clean Ups
   
Ups, da ist doch was drin!
Bedouinen-Kinder als fleißiger Helfer
 
Mein Müllsack ist schon voll
   

   

 

Analyse

Barna - Clean Up Meister

Abu Helal




Clean Up Abu Helal 21.08.2007

von Julia Schnetzer

Als Alexander Keck, Christian Alter und ihre Volontäre an dem ersten Tauchplatz, der als Untersuchungspunkt für das Dahab Reef Monitoring dienen sollte, ankamen erwartete sie ein Desaster. Überall waren Flaschen, Plastiktüten, Batterien, Schuhe und Glas. So entschieden sie an jedem Tauchplatz, den sie während des Dahab Reef Monitorings besuchen werden, ein kleines "Clean Up" einzulegen.

Leider gibt es in Ägypten nur wenige Leute die sich um das Müllproblem kümmern. Die Einheimischen wie auch die Touristen werfen ihren Müll einfach auf die Strasse oder sogar ins Meer, ohne an die Auswirkungen zu denke. Der Müll zerstört nicht nur den ästhetischen Wert  der Strände und fördert die Verletzungsgefahr, sondern er richtet vor allem Unterwasser verheerende Schäden an. Schildkröten verwechseln Plastiktüten mit Quallen und fressen sie, was zum tot durch Ersticken führen kann.
Wenn der Müll auf die Korallen fällt kann das zum Ersticken der Kolonie führen und das Riff,  und somit der Lebensraum für unzählige Lebewesen, wird nach und nach mehr zerstört.
Das RSEC hat so einen kleinen aber trotzdem wichtigen Beitrag zu Erhaltung der Umwelt in Dahab geleistet. 

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