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Dahab Reef Monitoring & Reef Conservation Project 2010

-> 30.07.-16.09.2010

Reef Monitoring Quseir 2010

-> 15.07.-12.08.2010

V o l o n t ä r e  g e s u c h t

Möchtest du aktiv zum Umweltschutz beitragen?
Oder vielleicht einfach mehr über das Leben in einem Korallenriff erfahren?
Dann ist dies hier vielleicht etwas für dich! Die meeresbiologischen Feldstationen des RSECs suchen für Frühjahr und Sommer 2010 noch Teilnehmer und Unterstützer für ihr Riffschutzprogramm, besonders Studenten der Biologie. Prinzipiell gibt es 2 Möglichkeiten der Teilnahme:

  1. Als RSEC-Volontär mit Mitarbeit an dem Riffschutzprogramm und an der Feldstation für mindestens 6 bzw. 4 Wochen und vergünstigten Tauchpreisen.
  2. Als normaler Reef Check-Teilnehmer an einem 2-wöchigen Forschungs-„Urlaub“ in dem jeweiligen Zeitraum.

Kosten:

Dahab Reef Monitoring & Reef Conservation Project 2010

(1.) 6 Wochen – inkl. Unterkunft, 40 Tauchgängen, Flughafentransfers und 2 Bootsausflüge (inklusive Verpflegung) 850*,- € pro Person, mehr Tauchgänge zu Volontärspreisen möglich.

(2.) 2 Wochen – inkl. Unterkunft, 20 Tauchgängen, Flughafentransfers und 1 Bootsausflug 700*,- € pro Person

*Alle Preise exklusive Tauchausrüstung! Ihr könnt euch die komplette Leihausrüstung (ohne Tauchcomputer) für 5 € pro Tauchgang bei Sinai Divers leihen. Auf den Equipmentverleih kommen vor Ort 10% Steuer in Ägypten!

Reef Monitoring Quseir

(1.) 4 Wochen – inkl. Unterkunft, 40 Tauchgängen und Flughafentransfers 750**,- € pro Person

**Alle Preise exklusive Tauchausrüstung! Ihr könnt euch die komplette Leihausrüstung bei Extra Divers El Quseir leihen. Auf den Equipmentverleih kommen vor Ort 10% Steuer in Ägypten!

 

Für die Teilnahme an den Riffuntersuchungen wird vorher ein spezielles Training durchgeführt bei dem das Kennenlernen der Methodik und der Indikator-Arten im Vordergrund stehen. Dieses Jahr wollen wir 20 permante Monitoringstationen aufstellen, die auch als Frühwarnsystem zur Korallenbleiche dienen sollen. Zusätzlich werden wir verschiedene andere Maßnahmen vornehmen zum Schutz und Rehabilitierung stark genutzer Riffbereiche. Info & Anmeldung unter christian.alter(at)redsea-ec.org

 

 

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Korallenriffe des Süd-Sinai auf dem Prüfstand:
Dahab Reef Monitoring

Riff-Forscher am Red Sea Environmental Centre (RSEC) in Dahab (Süd-Sinai, Golf von Aqaba / Rotes Meer) studieren derzeit zerstörerische Einflüsse an den Saumriffen und registrieren dabei eine menschliche Einwirkung großen Umfangs. Die Forscher werden bei der Arbeit von Volontären unterstützt. Auf zahlreichen Tauch- und Schnorchelgängen sowie Inspektionen von Land aus werden fast täglich Verletzungen von Nationalpark-Vorschriften beobachtet. Hierzu gehören das Fischen mit Netz oder Leine in allen Riffbereichen, mechanische Schädigungen an Korallen durch Fischer wie auch Schnorchler und Taucher, sowie Verschmutzung vor allem durch Plastikabfälle. Den Wissenschaftlern erscheint daher eine gründliche Dokumentation des Gesundheitsstatus der Korallenriffe und ihrer benachbarten Habitate ein dringliches Anliegen.

Mit Genehmigung der ägyptischen Nationalparkbehörde sowie in Zusammenarbeit mit Reef Check Europe und Egypt hat das RSEC in Dahab vor kurzem ein Riffüberwachungsprogramm gestartet, das auf einer Erweiterung der Standard - Reef Check Methode beruht. Dieses erweiterte Reef Check -Protokoll, nämlich das Dahab Reef Monitoring, zielt auf eine wesentlich höhere Auflösung sowohl qualitativer als auch quantitativer Information ausgewählter Riffabschnitte ab. Kurz gesagt wurden bei der erweiterten Methodik zusätzliche Indikatorarten beim Fische- und Wirbellosen-Transsekt aufgenommen, und der Substrat-Transsekt enthält 32 statt der ursprünglichen 10 Kategorien. Ein neuer, vierter Transsekt über Coral Damage liefert umfangreiche Daten über Korallenschädigungen natürlichen wie menschlichen Ursprungs (durch natürliche Fressfeinde bzw. Bruch und Abrasion).

Es ist klar, daß ein solch detailliertes Monitoring höhere Ansprüche an die VolontärInnen stellt, als bei einem Standard - Reef Check erwartet wird. Gute Tauchfertigkeiten wie auch geeignetes riffbiologisches Wissen sollten die Teilnehmer nach Möglichkeit mitbringen. Erfahrungen von der Teilnahme an früheren Reef Check - Surveys sind von Vorteil, aber keine Bedingung. In jedem Fall ist ein mehrtägiges Training vor dem Beginn des Monitorings vorgesehen, und bei jedem Teilnehmer werden die Fähigkeiten im Bestimmen von Indikatorarten und Kategorien getestet, um den Erfolg einer geplanten Monitoring-Aktion und die Zuverlässigkeit der zu erwartenden Ergebnisse abzusichern.

Die Ergebnisse des Dahab Reef Monitoring liefern nicht nur Kerndaten für die globale Reef Check Datenbank, sondern sind in erster Linie als Werkzeug für das Riffschutz-Management in den geschützten Küstenzonen des Süd-Sinai gedacht. Die Daten sehen größeren Detailreichtum, höhere Genauigkeit sowie größere Aussagekraft und Verläßlichkeit für die Interpretation vor. Änderungen am Gesundheitszustand der Riffe werden sich in Zukunft besser und schneller nachweisen lassen. Managern und Rangern in den Schutzgebieten soll dadurch geholfen werden, Aktionspläne zum nachhaltigen Schutz der Küstenbereiche zu erstellen und auch umzusetzen. Die Maßnahmen des Dahab Reef Monitoring sind im übrigen keineswegs begrenzt auf Dahab und Umgebung, sondern können ebenso auf andere Riffbereiche entlang des Golfes von Aqaba und weiterer Küstenstriche des Roten Meeres ausgedehnt werden.

 

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Reef Check DE

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Dahab Reef Monitoring 2009

Mittlerweile ist das Dahab Reef Monitoring zu derzeit großer Zufriedenheit voll angelaufen.
Während einige Neuankömmlinge noch im Klassenraum schwitzen, und sich das nötige Wissen aneignen, ist ein anderer, bereits ausgebildeter Teil des Teams dabei, den Zustand der Riffe zu begutachten und zu protokollieren. Zu diesem Zweck war die motivierte Mannschaft nun schon an vier verschiedenen Tauchplätzen, um die Reef Check Surveys in unterschiedlichen Tiefen durchzuführen. Von den Tauchplätzen Islands South, Um Sid, Gabr-El-Bint und Moray Garden liegen bis dato insgesamt die Daten von acht jeweils 80 Meter langen Transekten aus 5, 10 oder 15 Meter Tiefe vor. Das Zusammentragen der Daten aus der Unterwasserwelt ist von durchaus großer Ergebnisharmonie geprägt, was darauf schließen lässt, dass das gewissenhaft geleitete Reef Check Training bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf ähnlich fruchtbaren Boden fiel, und ein jeder etwa Butterfly- und Angelfish trennscharf zu bestimmen weiß. Schon 16.000 m³ Unterwasserwelt sind nun von geschulten Augen auf Fischbestand, und 3200 m² jeweils auf Invertebraten, Substrate und Korallenschäden untersucht worden.
Der zugegebenermaßen weniger spektakuläre und demzufolge auch etwas weniger beliebte Teil der Arbeit- das computergestützte Aufnehmen der Daten im manchmal relativ warmen Büro- funktioniert ebenfalls zur absoluten Zufriedenheit aller Teammitglieder. Da sich jeder der Relevanz auch dieser Arbeitsschritte im Klaren ist, finden sich an jedem neuen Reef Check Tag Freiwillige, die sich darum kümmern, dass alle in schwerer Arbeit gesammelten Daten den Weg in die Datenbank finden, und somit nicht verloren gehen können. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen schließlich alle Daten zwecks Eruierung zu Verfügung stehen.   
Darüberhinaus gehören organisatorische Dinge zur Routine des Reef Check Teams. Dem Umstand geschuldet, dass es manchen Morgens schon recht früh losgeht, muss alles Nötige am Vortag vorbereitet und gepackt werden. Noch ist dies immerzu gelungen, und es kam bisher nicht dazu, dass an den Tauchplätzen das Fehlen immanent wichtiger und unverzichtbarer Hilfsmittel für das Tauchen oder das Durchführen des Reef Checks auffallen musste.
Aufgrund all dieser positiven Erfahrungen sieht das gesamte Team inklusive der Leiter auch dem weiteren Verlauf des Monitorings sehr zuversichtlich entgegen. In den kommenden Wochen sollen viele weitere Daten gesammelt und gesichert werden. Nicht zuletzt im Sinne des Riffschutzes drücken zumindest wir uns gegenseitig die Daumen, dass alles weiterhin so erfolgreich verläuft.

Text: Jan Alessio Kliem

Fotos: Christian Alter
 

DRM2009

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Reef Check Survey at Nemo Reef

The Nemo Reef is a small fringing reef in Masbat Bay, situated at the central shore of Dahab, right in front of the Red Sea Environmental Centre. Due to its favourable position in Dahab and the easy access the bay offers, it is highly frequented by snorkelers. Furthermore, six restaurants are bordering directly to the shore. Consequentually, a high degree of anthropological influence to the reef seems to be inevitable. The aim of our survey at Nemo Reef was to record the biodiversity and the degree of coral damage of this site. This objecitve is predominant in each survey conducted as part of the Dahab Reef Monitoring, which is an extended Reef Check survey where several dive sites of Dahab are surveyed by a Reef Check team.

We recorded four types of data: Fish, Invertebrates and Trash, Coral Damage and Substrate. 
Only organisms which are indicators of overfishing, overharvesting and aquarium collection were considered. Three different transects that were positioned parallel to each other at a depth of approximately one to two meters were surveyed. We did the surveys on three days between the 4th and the 11th of September.

Indicator fish like Butterflyfish, Bluestreak cleaner wrasses, Surgeonfish and „Farmer fish“ were recorded. In addition, we found groupers up to a size of 30 cm.
 Notably, the number of Long spined sea urchins was striking: Both, in the inner and in the middle transect belt over 200 individuals per 20 meter segment were found, in the outer transect at least 100. Also Purple coral snails were overrepresented with numbers of 112 to 224 in the inner transect belt.
A high rate of predation was noticed, especially a notable amount of damage caused by Purple coral snails (Coralliophilia violacea), a small snail, usuallay found on Porites corals. There was also a high percentage of detached coral colonies or colonies with breakage.
Another noteworthy point is the hard coral coverage in the shallow area (inner transect belt), which is quite high. The rest of the substrate consists of algae, rock, rubble and sand.

One of the greatest threats to coral reefs is mass tourism. At the beginning of peak season, corals are exposed to high impact caused by snorkelers and swimmers, standing on the corals of the reeftop. Even in Nemo Reef we can find numerous traces of human impact. Besides human impact, also extraordinary amounts of urchins can devastate their environment, creating what biologists call an urchin barren, devoid of macroalgae and associated fauna (ref. Fisheries and Oceans Canada, 2007).
Another major issue at Nemo Reef are the restaurants along the beach. Some are fishing occasionally, hence causing damage to the reef. We found numerous fishing lines and fishing nets that covered and killed a lot of corals in the reef. Many of these fishing lines and nets have already been removed  during several underwater clean-up dives by volunteers from the RSEC.

In order to prevent any further damage and to maintain a healthy reef, everybody can contribute without too much personal effort but with great positive effect on the reef. Eating a responsible amount of indigenous fish in the local restaurants is one aspect. Another thing everybody can do is being careful with the movement of fins or feet whilst snorkeling or swimming and nobody should throw rubbish anywhere but in the bins provided.

Concluding, it is to be mentioned that people should be aware of Nemo Reef, of its beauty as well as of its problems. The fact that this beautiful patch is perfectly situated right next to the shore implies advantages as well as threats. Tourists and locals must not take its relatively well condition for granted, nor should anyone put this condition at risk.

Text: Sven Schleifer & Marlen Fröhlich

Fotos: Christian Alter

 

Nemo Reef

Nemo Reef

Nemo Reef

Nemo Reef

Nemo Reef

Nemo Reef

 
 

Fishing net Assalah Beach

On September 20 th  2009, thirteen divers went to Assalah beach. A specific task was on the days agenda. Jessica of DESC volunteer ranger in Dahab, and some volunteers from the Red Sea Environmental Centre went out to free a certain area from several abandoned fishing nets that were covering significant parts of the reef and corals. Moreover, fishing nets can also be a threat to marine life, as fish or turtles can end up in the nets and eventually die. Jessica, who discovered the net a few days ago, realised that it was impossible to cut out the nets snorkelling. Hence, she asked RSEC and some volunteers for help.

Arriving at the dive site, it became obvious that the entrance is not going to be easy. Nevertheless, shallow water and a fairly choppy sea couldn't stop the volunteers from diving. Lacking a proper entrance, the volunteers had to find their own way to get over the reef flat. First and foremost, everybody had to watch out for the corals underneath, as nobody wanted to cause any damage to them. This factor certainly hampered the project, however, after a while everybody got in safe and sound.

The divers discovered a twofold situation. On the one hand, the reef was in a well good condition and a lot of fish accompanied the team during the dive. Due to the fact that not many divers or snorkellers have been to this part of the bay, e.g. the amount of broken corals was significantly less concerning than in Bannerfish Bay or Lighthouse. Schools of barracudas, unicorn fish, snappers and many rudderfish observed the 'operation'. On the other hand, there were more fishing nets found than expected. As already mentioned, these nets can be a serious threat to the marine life. A few days earlier, a turtle's corpse was found at Assalah beach and even though one can not be 100 per cent sure, this incident might well be related to the fishing nets. Turtles can either get stuck in those nets or careless fisherman catch turtles accidental and throw them away afterwards.
After an exhausting dive, lasting for more than 100 minutes, the team decided to come back the next day as so much more nets have to be removed. After all, the two days at Assalah beach were well worth the effort. The amount of fishing nets removed during the two dives was outstanding and everyone involved was satisfied with the outcome.    

        
Regarding the obvious threat those nets pose, it is of substantial relevance to propel the removal. Hence, it would be of much help if any nets found somewhere in the Dahab area, are reported to the RSEC. If reported, the RSEC can take appropriate measures to remove them immediately to prevent them from causing any further damage.  

 

Text: Sarah Schnurr & Jan Kliem

Fotos: Nina Milton

 

Net removal Assalah

Net removal Assalah

Net removal Assalah

Net removal Assalah

 
 
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