dahab reef monitoring | clean ups | künstiche riffe | umwelterziehung | coral project | masbat bay conservation

 

   
 

Dahab Reef Monitoring Project 2012

Riffschutz am Roten Meer

Jetzt mitmachen!

 

 

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Termine:

1.3. - 5.4.2012

6.9. - 11.10.2012

(Datum = Anreisetag! Training beginnt am Folgetag)

Das Red Sea Environmental Centre in Dahab, Ägypten, sucht für 2012 Teilnehmer für die jährlichen Riffschutzprojekte.

Du arbeitest für 4 Wochen oder länger an unserer Feldstation direkt am Meer, nimmst mit anderen Studenten am Riffschutzprogramm teil und tauchst zu vergünstigten Preisen!

Biologiestudenten bevorzugt aber keine Voraussetzung!


Kosten:

5 Wochen – inkl. Unterkunft, 40 Tauchgängen, Flughafentransfers und 1 Bootsausflug 930*,- € pro Person, mehr Tauchgänge zu Volontärspreisen möglich.

*Alle Preise exklusive Tauchausrüstung! Ihr könnt euch die komplette Leihausrüstung (ohne Tauchcomputer) für 5 € pro Tauchgang bei Sinai Divers leihen. Auf den Equipmentverleih kommen vor Ort 10% Steuer in Ägypten!


Für alle Teilnehmer gibt es ein spezielles Training über die Methoden, verschiedene Habitate und Indikatorarten. Auf Wunsch stellen wir eine Praktikumsbescheinigung aus, die Du Dir möglicherweise an Deiner Universität anrechnen lassen kannst (am besten vorher dort anfragen).

Info & Anmeldung unter christian.alter(at)redsea-ec.org

 

 

 

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RSEC - C O R A L - R E E F - M O N I T O R I N G S

Introduction
In cooperation with REEF CHECK Europe, the Red Sea Environmental Centre (RSEC) in Dahab, South Sinai, initiated a reef monitoring programme with approval from the National Parks' authority (Nature Conservation Sector / Egyptian Environmental Affairs Agency). The RSEC in Dahab has designed a reef-monitoring programme based on an extension of the standard Reef Check procedure. The aim of the extended Protocol is to provide more well defined data describing the status of coral reef health with respect to anthropogenic and natural impacts.

Team size
The Dahab Reef Monitoring needs a team of at least 8 volunteers for adequate implementation.  An assemblage of 2 teams of 8 volunteers each would be preferable.

Eligibility
Members of the Dahab Reef Monitoring Team should meet the following requirements:

Diving experience:

  • Minimum certification of Advanced Open Water brevets or equivalent from renowned diving associations (e.g. CMAS, SSI, PADI) is recommended
  • Minimum number of 25 logged dives is recommended

Desired biological experience:

  • Advanced student in biology, or
  • Master degree in biology, or
  • Divemaster or dive instructor well familiarized with reef biology and ecology
  • Having participated in Reef Check surveys (or other ecological surveys) earlier
  • Reef Check EcoDiver is required *

* For all participants the Reef Check EcoDiver Specialty Training is required.

Kleine Fotogalerien zum Dahab Reef Monitoring 2009, Dahab Reef Monitoring 2010 und Reef Monitoring Quseir 2010

 

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Dahab Reef Monitoring 2011 - Ein Sommer am RSEC in Dahab

Die Erfahrung ein Korallenriff zu betauchen ist atemraubend , dass wird jeder Taucher bestätigen können, der dies einmal erlebt hat. Die Erfahrung diesen Lebensraum genau zu erkunden, mit ihm zu arbeiten und ihn über einen längeren Zeitraum beobachte zu können ist einmalig. Diese Möglichkeit hat uns das Dahab Reef Monitioring 2011 des „Red Sea Environmental Centers“ gegeben. Insgesamt 13 Volontäre aus Griechenland, Österreich, Deutschland und den Niederlanden haben an diesem Projekt teilgenommen und konnten Dahab’s Unterwasserwelt unter Anleitung von Nina Milton studieren.
Auch wenn die Mehrheit von uns Biologie studiert, hatte sich noch keiner intensiv mit dem Ökosystem der Korallenriffe auseinandergesetzt und auch an Artenkenntnis hat es gemangelt. Aus diesem Grund benötigten wir erst einmal eine einwöchige Einführung,  in der wir die für die Surveys wichtigen Indikatorarten kennenlernten. Zu den vier Kategorien Fische, Invertebraten, Substrat und Schädigung der Korallen mussten wir je eine Prüfung ablegen, um die Surveys durchzuführen und die Daten später an „Reef Check“ vermitteln zu können. Das theoretische Wissen war eine Hürde. Die andere war es uns alle auf ein Tauchniveau zu bringen, das es uns erlaubt den empfindlichen Korallen so nahe zu kommen, um die Surveys durchzuführen. Von daher absolvierten wir einige Tarierübungen mit Abby, die uns während des ganzen Projektes als „Divemaster“ und fachlich zur Seite stand. Auch das Schreiben unter Wasser und der Verlauf einer Survey mussten erprobt und routiniert werden. Da unsere Tauchausbildung vom „Open Water“ Taucher, mit 3 geloggten Tauchgängen (die vor ungefähr 10 Jahren stattgefunden haben), bis zum „Divemaster“ mit Berufserfahrung und über 200 Tauchgängen reichte, hat es mal mehr mal weniger lang gedauert, bis die Tarierung stimmte. Dies stellte jedoch kein Hindernis dar.
Nach einer Weile hatte sich Routine eingestellt. Wir planten die Surveys selbst und sammelten fast jeden Tag Daten. Das tägliche Tauchen wirkte sich auch auf jedermanns Tauchfähigkeiten positiv aus. Das Arbeiten haben wir als entspannt empfunden. Die Zeit zwischen zwei Tauchgängen verbrachten wir in gemütlichen Beduinenrestaurants. Die Boottrips nach Gabr-el-Bint empfanden wohl die meisten als besonders schön, bis auf wenige, die mit dem Seegang zu kämpfen hatten.
Natürlich bestand unsere Zeit in Dahab nicht nur aus Arbeiten und Tauchen. Ausflüge in die Wüste, auf den Mosesberg und in das Nachtleben wurden ebenfalls unternommen. So haben wir es uns zur Regel gemacht Dienstag in der Tree Bar zu feiern. Schade nur, dass unser freier Tag meistens Sonntag und nie Mittwoch war. Besonders einprägsam war der Ausflug in den Nationalpark Nabq. Dort konnten wir in den Mangroven schnorcheln und viele Jugendstadien von Riffbewohnern beobachten. Auch Nabqs Vogelwelt ist interessant, mit mehreren Brutpaaren an Fischadlern, Seidenreiher, Küstenreihern und Wüstenregenpfeifern. Chris konnte uns einige interessante Dinge zu den einzelnen Ökosystemen des Nationalparks erzählen.
Mit Nabq endete das Programm auch fast. Es folgte noch ein Abschiedsabend, an dem wir unsere Ergebnisse präsentierten und unser Eco-Diver Zeugnis erhielten. Nach 6 Wochen verabschiedete sich der Großteil von uns. Das Haus der Volontäre ist seltsam ruhig geworden. Wahrscheinlich wird jeder die Zeit hier in Dahab vermissen. Die Erfahrungen und Erlebnisse die wir hier gemacht haben werden uns noch lang begleiten und positiv in Erinnerung bleiben.

 

 

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Dahab Reef Monitoring 2011 - Wochenbericht 6

Die letzte Woche des Programms ist abgelaufen und ein Großteil von uns ist zurück ins herbstliche Deutschland um sich die Zeit in Hörsälen zu verbringen. Nur noch wenige Surveys mussten abgeschlossen werden. Unter anderen in Gabr-el-Bint, was bedeutet, dass wir unseren zweiten Bootsausflug gemacht haben. Immer noch zählen die meisten von uns Gabr-el-Bint zu einem der schönsten Tauchplätze in der Umgebung von Dahab.  Das enge Miteinander von sandiger Lagune, Steilwand und Riff bietet zum einen mehr Abwechslung und zum anderen ist dieser Platz weniger betaucht.
Highlight dieser Woche war wohl ohne Zweifel der Fluoreszenz-Nightdive. Ausgerüstet mit Lichtfilter-Brille und Blaulichtlampe sind wir mit Abby durch Bannerfish-Bay getaucht. Das Erlebnis war einmalig.
Auch den Ausflug nach Nabq haben wir in der letzten woche gemacht. Chris hat uns einen Einblick in die verschiedenen Lebensräume des Nationalparks gegeben. Der Großteil der Truppe hat die meiste Zeit schnorchelnd in den Mangroven verbracht, was angesichts der Hitze auch verständlich war.
Die letzten Tage waren aber auch ein wenig stressiger, da noch alle Transekt-Bilder und aufgenommene Daten ausgewertet werden mussten, was bis dahin eher schleppend vorangegangen ist.  Bis zu unseren Präsentationen über unsere aufgenommenen Daten am Abschiedsabend ist aber der Großteil der Arbeit beendet wurden. Die Präsentationen wurden in gemütlicher Runde auf der Dachterasse der Sinai Divers Backpackers gehalten. Am Ende des Abend hat noch jeder eine Eco-Diver Urkunde erhalten. Zum Abschluss musste natürlich noch ein Dienstag Abend in der Tree-Bar verbracht werden. In den nächsten zwei Tagen haben sich die ersten Volontäre verabschiedet. Clarissa und Diana haben uns als erste Richtung Kairo verlassen, gefolgt von Luisa, Nele und Joschka. Beim Abschied hatten wohl alle ein mulmiges Gefühl, was nach sechs Wochen des Zusammenlebens verständlich ist.
Ich glaube ich spreche für alle, wenn ich sage, dass uns die Zeit hier in Dahab viele unvergessliche Momente beschert hat  und das jeder die Zeit und die Menschen hier vermissen wird.
Vielleicht trifft der Spruch „Einmal Dahab, immer Dahab“ ja auch für uns zu. Ich hoffe es.

Text: Alisa Kutzer

 

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Dahab Reef Monitoring 2011 - Wochenbericht 4 & 5

Obwohl noch immer 2 Wochen vor uns lagen wurde uns allen schon zu Beginn der Woche ins Bewusstsein gerufen, dass es mit all zu schnellen Schritten dem Ende entgegen geht. Die Anzahl an übrigen Survey-Tauchgängen war nicht bei jedem gleich und so bedurfte es einiger Organisationskunst die noch ausstehenden Tauchgänge und Office Tage so zu planen, dass alles glatt läuft. Aber es gibt ja, gerade in Dahab, auch genug Arbeit außerhalb des Wassers zu verrichten. Ganz unter dem Motto: „Haltet Dahabs Strände sauber!“ folgten wir vergangenen Samstag dem Aufruf zum  „international Clean Up Day“. Nachdem die ansässigen Tauchbasen von der geplanten Aktion informiert und um Mithilfe gebeten wurden trafen wir uns am späten Nachmittag um die Strände Dahabs vom Müll zu befreien. Aufgeteilt in 2 Teams und bewaffnet mit Müllsäcken, Handschuhen und Tatendrang zogen wir los. Team 1 nahm sich die Strände beim Lighthouse vor, während das andere Team den Strand bei Mashraba und der Brücke säuberte. Zwar fiel die Unterstützung der Einheimischen und Touristen geringer aus als erhofft, einige entschlossen sich aber trotzdem spontan  uns zu helfen. Alles in allem ein gelungener Clean up der aber zugegebener Maßen nur einen Tropfen auf den  heißen Stein darstellte. Es bedarf wohl noch einiger Aufklärungsarbeit um das Bewusstsein der Bevölkerung für den Schutz ihrer Strände und Meere zu fördern. Natürlich wurden auch in Woche 5 einige Surveys durchgeführt, wobei sich vor allem auf eines alle freuten. Am Freitag war es schließlich so weit – tauchen am Blue Hole. Obwohl ein Surveytauchgang natürlich nicht mit einem Fundive zu vergleichen ist genossen wir es dennoch auf dem Weg zum Transect an den steil abfallenden Wänden des Blue Hole entlang zu tauchen. Auch diese Woche hatten wir an unserem freien Tag wieder die Gelegenheit mehr als nur die Unterwasserwelt Ägyptens kennenzulernen. Zu fünft machten wir uns spät abends auf den Weg zum Mount Sinai, auf dem Moses die Zehn Gebote erhalten haben soll. Nach einer Autofahrt die etwas mehr als 2 Stunden gedauert hat und einem Aufstieg zusammen mit gefühlten weiteren 1000 Leuten konnten wir den Sonnenaufgang am Gipfel bewundern. Ein außergewöhnliches Erlebnis welches, wie zu erwarten war, vom Ansturm der Massen nur etwas geschmälert wurde. Nach dem Abstieg konnten wir dann noch das Katharinenkloster besichtigen an dessen Standort sich der brennende Dornbusch befunden haben soll.
Die Aufgaben der nächsten und damit auch letzten Woche werden darin bestehen die restlichen Surveys durchzuführen und die nötige Arbeit im Office zu erledigen. Aber auch auf einen weiteren Bootstrip und einen Ausflug zu den Mangroven in Nabq dürfen wir uns freuen.

Text: Simon Lehner

 

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Dahab Reef Monitoring 2011: Bericht über Woche 3
Surveys
Die dritte Projektwoche haben wir damit verbracht Surveys in Rick’s Reef, Lighthouse, Moray Garden und Abu Helal durchzuführen und dabei die Vielfalt der Unterwasserwelt zu genießen, mit erfreulichen Ergebnissen. Vor allem in Abu Helal herrschte eine atemberaubende Aussicht und es gab unglaublich viele Farmerfische.

Büroarbeit
Während der Surveys werden Bilder gemacht, die einen Überblick über die Transekte geben sollen. Diese Bilder müssen im Office vor allem farblich überarbeitet und in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Diese Arbeit hat uns viel Zeit gekostet, vor allem das Speichern!

Putztauchgang (Cleanup dive)  & geplante Strandputzaktion (Beach Cleanup)
Zwei Tage dieser Woche haben wir damit verbracht, unter Wasser Müll zu sammeln, um Tiere, vor allem Korallen, vor Verletzungen und Schaden zu bewahren. Diese Tauchgänge waren nicht nur gut für die Unterwasserwelt, sondern waren auch für uns eine großartige Erfahrung, denn in der Bucht sind wir einer riesigen Schildkröte begegnet! Als wir näher kamen, ließ sie sich nicht von unserer Gruppe bei ihrem Mittagessen stören, sodass Kathi wunderschöne Fotos machen konnte. Nach einigen Minuten schwebte die Schildkröte elegant davon. Wir verließen das Wasser mit vollen Mülltüten. Aber nicht nur die Unterwasserwelt leidet unter Verschmutzung, es ist ebenso wichtig, die Strände Dahabs zu reinigen. Deshalb haben wir, eine Strandputzaktion organisiert, zu der wir Touristen und Einheimische eingeladen haben. Das Ganze wird am 17. September stattfinden, wir schließen uns damit dem weltweiten „Cleanup day“ an.

Freizeitbeschäftigungen
An unserem freien Tag waren wir in zwei Gruppen unterwegs: Die Mehrheit ist zu einem Tauchgang zu den Islands gefahren und war überwältigt von den riesigen Porites Korallen. Ein kleinerer Teil von uns hat einen faszinierenden Ausflug in den Coloured Canyon gemacht, um den Teil Ägyptens kennen zu lernen, der sich über der Wasseroberfläche befindet. Aber nicht nur an unserem freien Tag haben wir gemeinsam etwas unternommen: Am Dienstag war unser gesamtes Team in der Tree Bar, um eine Abschiedsparty für unser griechisches Teammitglied Sophia zu feiern, die uns leider am Montag verlassen wird L
Insgesamt hatten wir also eine schöne und erfolgreiche Woche mit viel Sonnenschein!
 

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Dahab Reef Monitoring 2011 - Bericht 2.Woche

Nachdem die letzten Prüfungen geschrieben und die erworbenen Fertigkeiten beim callibration dive unter Beweis gestellt wurden, stand dem Beginn der surveys nichts mehr im Wege. Zu unserer Überaschung sollte das erste survey, dass auswertbare Daten hervorbringen sollte, vom Boot aus stattfinden.
So hatten wir vor wenigen Tagen unseren ersten Bootsausflug. Auf der Hin- und Rückfahrt genoßen wir die Sonne, den kühlen Wind und leckeres Essen und auf dem großen Sonnendeck des Bootes konnten wir unsere Hautfarbe, der der Ägypter anpassen. Wir fuhren nach Gabr el Bint, einer der schönsten Tauchorte in der Umgebung. Leider herrschte dort eine starke Strömung, die uns große Probleme bei der Durchführung unseres ersten surveys bereitete. Aber wir lernten schnell mit der Situation umzugehen und konnten unser erstes survey vervollständigen. Jedoch kam nicht jeder mit dem , eigentlich eher ruhigen, Seegang gleichermaßen gut zurecht und so musste manch Volontär festellen, was es heißt Seekrank zu sein und den Fischen eine ausgewogene Mahlzeit zu servieren. Alles in allem war der Ausflug trotzdem ein voller Erfolg und wir freuen uns schon auf unsere nächste Bootstour.
Die verschiedenen Aufgaben Unterwasser laufen von mal zu mal routinierter ab: Die Handgriffe sitzen, die head down Position ist perfektioniert, kein noch so kleiner Invertebrat entkommt dem geschulten Auge, der Schwebezustand kann schon im Schlaf hergestellt werden und alles in allem verkürtzt sich jedes survey von mal zu mal. Neben dem Ziel möglichst viele surveys durchzuführen, darf auch die Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit nicht zu kurz kommen, deshalb bleiben jeden Tag mindestens zwei Volontäre im office und versuchen Bilder zu formatieren, Berichte zu schreiben und Aktionen zum Naturschutz zu planen.
Nächste geplante Aktion: Underwater Clean Up

 

 

 

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Dahab Reef Monitoring 2011 - Lagebericht 1. Woche

Vom Flughafen wurden wir zu unserem Apartement in Dahab gebracht. Dort begrüßte uns unsere Projektleiterin Nina und brachte uns direkt zumTauchcenter, indem sich auch das RSEC Office befindet. Auf dem Weg vom Apartment zum Center konnten wir einen ersten Eindruck der Stadt Dahab gewinnen. Am nächsten Tag hatten wir schon unseren ersten Tauchgang des Monitoring Projects. Zunächst wurde einfach die Taucherfahrung der Volontäre von Nina begutachtet. Im Anschluss wurde sofort an unseren Tauchkünsten gearbeitet. Wir übten alle gemeinsam richtig zu tarieren und erlernten uns richtig Unterwasser zu bewegen. Ziel ist es die gesamte Zeit die geforderte "head-down"-Position zu halten und vor allem beim Schreiben ganz von selbst in einer optimalen Schwebeposition verharren zu können. Dadurch soll vermieden werden, dass wir während der Riffdokumentation an die Korallen stoßen. Schnell bemerkten wir, dass es ganz schön schwer ist, stets die Form des Riffes, die Position im Kartierungsgebiet und Tiefe und Luft im Auge zu behalten und dabei nach spezifischen Indikatoren zu suchen, sie zu zählen und diese Daten dann unter Zeitdruck unter Wasser auf dem Datierungsbogen zu vermerken und immer zu wissen, wo der Tauchbuddy ist. In den ersten Tagen war nachmittags und abends büffeln angesagt, um die gesuchten Arten dann auch möglichst schnell, denn Fische sind flott, zu bestimmen. Wir lernten Fische, Invertebraten, Korallen, Untergrund und Beschädigungen/Krankheiten korrekt zu erkennen und richtig zu bewerten. Zusätzlich wird parallel ein umfangreiches Repertoir an Unterwasserzeichensprache einstudiert um die Kommunikation auf ein Minimum an Zeit zu reduzieren. Das klingt in der Zusammenfassung jetzt sehr anstrengend und das ist es auch. Aber das Wetter, die Sonne, das Meer und die Tauchgänge machen auch die anstrengendste Zeit wundervoll und nach getaner Arbeit ist es fast wie Urlaub. Außerdem macht es echt Spaß, die Tauchfähigkeiten verbessern sich stetig, man lernt unheimlich viel über die Ökologie der Korallenriffe. 
Nicht zu verachten sind natürlich auch die wunderschönen Riffe, von deren Vielfalt und Schönheit man tagtäglich umgeben ist und die wir täglich bewundern können!

Trotz der umfangreichen Vorbereitung sind natürlich genug Möglichkeiten gegeben sich anderweitig zu beschäftigen. Ob Fundives, Schnorcheln, Kamel-/Quadausflüge in die Wüste, ein Besuch zu den Mangroven, Nationalparks oder anderen Sehenswürdigkeiten, wie den Moses‘ Berg sind jederzeit machbar und müssen lediglich mit der sehr netten Projektleitung zusammen koordiniert werden. Nach 10 Tagen intensivem Species Erkundungstraining wird es jetzt ernst für die Volontäre.

 

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Lagebericht Woche 7 - Das Ende in Sicht

Montag 13.09.2010
Nach dem schönen  Trip nach Ras Mohammed und Ras Umm Sid, war heute wieder ein Survey angesagt. Es ging in den Süden, wo am Vormittag das 5 m Transekt in Umm Sid gemacht wurde. Da aber die letzten Tage der Wind sehr stark war, wurde uns die Arbeit auf 5 m nicht gerade leicht gemacht. Der Wellengang hat alle Taucher arg durchgeschüttelt, weshalb dann beim Mittagessen beschlossen wurde, dass der 2. Survey in Southern Oasis abgeblasen wird. Stattdessen packten wir unsere Scheren und Müllbeutel ein um einen Clean-Up bei the Caves zu machen. An diesem Tauchplatz muss man bei einer Einbuchtung von einer rutschigen (Algen), steilen Kante ins Wasser springen,  weshalb das wieder rauskommen schwierig ist. Unter Wasser wurde uns schnell klar dass man hier öfter mal einen Clean-Up machen sollte, denn auf 20 m war ein großer Korallenblock an dem unzählige Meter Angelschnüre hingen. Wir schauten uns noch die wunderschönen Höhlen an,  an deren Decken Schwämme und Schwarzkorallen wuchsen.

Dienstag 14.09.2010
Diesmal wollte Chris noch das 10 m Transekt  in Abu Helal machen…aber so wie in den letzten Tagen üblich war der Wind zu stark und die Wellen somit hoch.  Da der Ein- und Ausstieg bei starkem Wellengang fast lebensgefährlich für Tauchen, aber vor allem für die Korallen die am Einstieg wachsen, ist. Nach kurzer Beratung ging es zum Blue Hole…Fun Dive… Jipieeee. Am Sattel zum Blue Hole entdeckte Christian noch ein paar von der Dornenkrone angefressene Korallen und signalisierte uns, dass wir den Seestern suchen sollten.
Am Abend war dann noch große Abschiedsparty, mit Vorstellung der im Projekt erfassten Daten, Urkunden-Verteilung für die Teilnahme am Reef Check und mit anschließender Dach-Party mit DJ Henni. Dieser fröhliche Abschied mit Bier und Knabberzeug zog sich noch bis weit in die Nacht.

Mittwoch 15.09.2010
Am für die meisten letzten Tag mussten wir erst ab 11 Uhr im Office sein, weshalb wir kollektiv zum Frühstücken ins Yalla gingen.  Es wurden noch die aufgenommen Daten auf Richtigkeit überprüft, die Sachen gepackt und sich abends noch groß verabschiedet.

Donnerstag 16.09.2010
Offizielles Ende des Dahab Reef Monitoring & Reef Conservation Projects.
Der Großteil der Volontäre reiste im Laufe des Tages ab, während ein kleiner Teil von 4 Leuten mit Nina, Lydia und Steffi mit dem Boot nach Gabr el Bint fuhren. Neben den 7 Personen vom RSEC waren nur noch 2 Leute vom Hilton mit Tauchguide mit an Board, was es zu einer gemütlichen kleinen Runde machte.


Bye Bye und Auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr.

Text: Christina Hörterer

Fotos: Christian Alter & Volontäre

 

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Lagebericht, 6. Woche - Die letzten Tage DRM 2010 (Autor: Sahil Puri)

Sonntag 5.9.2010
An diesem Tag war “Thistlegorm” angesagt. Die Thistlegorm, ein englischer Frachter der Alliierten, wurde 1941 von einem deutschen Bomber am Eingang des Golf von Suez versenkt. Der berühmte Jacques Cousteau hat sie für uns wieder entdeckt und nun durften wir dieses weltberühmte Wrack auf 30m selbst erkunden. Zu sehen gab es nebst Motorräder und Gummistiefel jede Menge Kriegsmaterial wie Luftabwehrkanonen und Bomben. Stolze 2 Tauchgänge waren für das Wrack geplant. Einmal außen herum und beim zweiten Mal mit UW-Lampen hinein in den Laderaum. Begleitet wurden wir von vielen neugierigen Soldatenfischen, die uns in den dunkeln Räumen mit ihren großen Augen anstarrten. Der dritte Tauchgang war bei Shark –und Yolanda Reef (Ras Mohamed Nationalpark). Das Yolanda Wrack war unterdessen auf 600m, hat jedoch ihre Ladung vollgepackt mit Toiletten auf dem Riffgrund verteilt. Interessant waren nebst den Toiletten jedoch 3 Napoleon, 2 Steinfische, 2 Krokodilfische, 9 Muränen und zwei scheue Blaupunktrochen im Sand. Als wir am Abend retournierten, durften wir den neuangekommenen Diplomstudenten Timo begrüßen, der hier etwas mehr über die Ökologie der Wurmschnecken  (Vermetidae) erfahren möchte.

Montag 6.9.2010
Heute haben wir mit Amr, einem Tourguide der uns bei einem Beach-clean-up mitgeholfen hat, die Coloured und White Canyons besucht, die etwas nördlich von Dahab neben Nuweiba liegen. Mit auf der Tour war ein netter Iraner mit schwedischem Pass, mit dem man am Abend eine gemütliche Runde Back Gammon spielen konnte, um den wunderschönen Tag etwas ausklingen zu lassen. Zwei der schweizerischen RSEC-Division mussten mit Ohrenentzündungen, Erkältung und Nebenhöhlenproblemen für mehrere Tage aufs Tauchen verzichten und sich mit Antibiotika begnügen.


Dienstag 7.9.2010
Der Survey war heute bei den Islands North auf 15m Tiefe angesetzt. Es gab erneut starke Strömung und so mussten wir ja genug Luft einplanen für den Rückweg. Während des Surveys wurden wir plötzlich von einer ziemlich großen Schildkröte besucht und konnten ihr aus kurzer Distanz beim Fressen zusehen. Außerdem gab es wieder Neues zu lernen; Bei einer vermuteten “blackband disease” (Korallenkrankheit die wie schwarze Bänder aussehen) handelte es sich trotz optischer Bestätigung lediglich um eine Kampfzone zwischen Polypen verschiedener Arten (Inkrustierende und Porites). Zurück an Land wurden die letzten ID-Tests für zwei neue Volontäre durchgeführt, welche erst vor kurzem zum Team gestoßen sind. Test erfolgreich abgeschlossen! Bravo Steffi und Nicole! Am Abend fand noch ein spannender Fluoreszenztauchgang statt inklusive Steinfisch und Feuerwurm!

Mittwoch 8.9.2010
Dieser Tag wurde wieder einmal mehr oder weniger in trockenem Ambiente im Buero verbracht. “Office-day” war angesagt. Mit Putzmittel, Kuebel und improvisierten Putzinstrumenten wurde wieder einmal Hochglanz in die Bude gebracht. Nachdem der Boden nass aufgenommen wurde konnte man auch schon bald wieder an den Transekten im Photoshop arbeiten, weil das Klima hier sehr schnell trocknet. Parallel zum ganzen Prozedere war die zweite Gruppe unterwegs zum Nabq Nationalpark, um die Mangroven und Halophyten zu bewundern. Währenddessen erhielt Christian (the Boss) einen Anruf aus Australien bezüglich unserer Rettungsaktion der kleinen Schildkröte Nessaja. Es war ein altbekannter Aktivist aus Australien, der jahrelang hier in Dahab gelebt hatte. Er hatte sich die Bilder und wissenschaftlichen Analysen noch einmal unter den Nagel gerissen und festgestellt, dass die ganze Sache einen Haken hatte. Zusammen mit seiner Hilfe und dem nochmaligen Durchzählen der Kopfplatten konnten wir uns nun definitiv vergewissern, dass es sich nicht um eine “Hawksbill”, sondern um eine “Loggerhead” Schildkröte handelte. 


Donnerstag 9.9.2010
Clean-up day...aaand action! Das Clean-up Banner wurde auf der Terrasse aufgehängt und die Materialien bereitgestellt. Beim letzten beach clean-up wurden uns von einem Mitarbeiter des “Lazy Camel Restaurant” in der Nähe des Eel Garden zwei Toyota Pickup’s versprochen, doch wie bekanntlich so manch perfekter Plan auch sein mag, die Jeeps wurden unwissentlich schon woanders bestellt. “No problem, next time”, sagten wir uns. Auch haben uns die Leute des SevenHeaven Dive Centers das letzte Mal “free dives” zugesprochen, während sie jubelten, applaudierten und uns für unsere tolle Arbeit würdigten. Leider auch noch nicht eingelöst, zu viel Arbeit innerhalb des Reef Conservation Projects. Der Tag vollzog sich mit einem Unterwasser clean-up beim Bannerfish Bay und einer weiteren Aktion. In Bannerfish Bay gab es einst eine wunderschöne und imposante Blasenkoralle, die jedoch seit kurzem fragmentiert auf dem Boden liegt. Unsere Aufgabe war es, die immer noch lebenden Korallenfragmente zu retten. Mit einem 5er Team haben wir sorgfältig Stück für Stück wieder zusammen gesetzt. Ziel war es, die Kolonie so zu fixieren, wie sie vorher gewachsen war, so dass die noch lebenden Polypen frei stehen und nicht mehr im Sand liegen, was ihr schnelles absterben zufolge gehabt hätte. Die Operation wurde erfolgreich abgeschlossen und dokumentiert. Abends gab es zum Abschluss dann noch einen Clean-up am Strand von Assalah, bevor wir erschöpft aber doch zufrieden zum Abendessen aufbrachen, während im Hintergrund die Fastenzeit Ramadan allmählich zu Ende ging.         

                    
Freitag 10.9.2010
Survey in Abu Hilal war angesagt. Ein Tauchplatz, der uns allen (fast allen) neu war. Abu Hilal befindet sich im Norden von Dahab, bevor man zum Canyon Tauchplatz kommt. Der Wellengang war äußerst ausgeprägt an diesem Morgen. Leider hatte die Prognose des “windgurus” wieder einmal fehlgeschlagen. Auch hatte der Autor dieses Artikels Pech an diesem Tag. O-Ring geplatzt, Ersatz Material defekt und somit war der Tauchgang gestrichen. Am Strand gab es jedoch genug Arbeit. Mit Handschuhen und Müllsack ging der Autor dem Strand entlang, während die Restlichen im kühlen Wasser ein Survey machen durften. Wenigstens lieferten die Strandfunde, ein getrockneter Blaupunkt-Rochen und eine kleine Muräne, etwas Gesellschaft. Am selben Tag kam Nina (the other Boss) zurück nach einem “fieldtrip” in El-Quesir. Berichtet hat sie von einem Bottlenose Delphin, der 30cm vor ihrer Nase durchschwamm.  

Samstag 11.9.2010
Day off

Sonntag 12.9.2010
Nach einem guten Tag Erholung war der lang ersehnte Trip nach Ras Mohamed an der Reihe. 2 Tauchgänge waren geplant beim Shark-&Yolanda Reef und einen bei Ras Ghozlani. Nach dem ersten Tauchgang mussten wir etwas umdisponieren wegen einigen Komplikationen mit den Tanks und haben schlussendlich dann Ras Umm Sid anstelle des Ras Ghozlani Tauchplatzes gemacht. Als wir in Ras Umm Sid angekommen waren, durften wir mit Schrecken beobachten, wie Schnorchler vor den Hotels in Sharm el Sheikh auf den Riffdächern der eigenen Hausriffe rumtrampelten. Nach einigen Bitten an die Gäste, sie sollen dies doch unterlassen, konnten wir dann noch den letzten Tauchgang in Angriff nehmen.

 

 

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Lagebericht, 5. Woche DRM2010

Die fünfte Woche in Dahab stand unter den Mottos Nervenkitzel in Tiran, Romantik pur bei unseren nächtlichen Ausflügen in die Wüste Sinais,Spaß in den Wellen vor Ras Abu Galum und natürlich die Surveys. So machten sich einige Mutige unserer Truppe auf in den Tiefen vor Tiran die Hammerhaie, die sich dort von Mai bis September aufhalten, zu suchen. Im Vorfeld bereitete es den anderen  ein großes Vergnügen alle Mythen, die sie bisher über die Begegnung von Hai und Taucher kannten, weiterzugeben, um damit die Spannung auf den bevorstehenden Trip zu steigern. So gab es wilde Geschichten von angriffslustigen Haien oder es wurde sich ausgemalt, wie man sich verhalten müsste, wenn ein Schwarm einen umkreist. Dass dies äußerst unwahrscheinlich ist und man froh sein kann, wenn man überhaupt eines Haies ansichtig wird, war aber fast jedem klar. Aber wir hatten tatsächlich Glück und einige von uns erspähten tatsächlich während des ersten Tauchgangs einen. Zwar gingen die meisten leer aus, aber das tat der Freude auch  keinen Abbruch, denn das Tauchen im Blauwasser bereitete ungeahnte Gaudi. So bekam man schnell das Gefühl von Fliegen und einige Tanzwütige gaben unter Wasser alles, gell Susi:-)))
Eine Stimmung ganz anderer Art erfasste die meisten während unserer Ausflüge in die Wüste.  Die mystische Atmosphäre während des Beduinendiners führte bei der Ankunft an dem Lagerplatz zu einer sehr seltenen, andächtigen Stille. Das flackernde Licht des Lagerfeuers, die sternenklare Nacht, der Duft des süßen Beduinentees und das leckere Essen gefielen uns allen sehr und ließen von einem Leben in der Wüste träumen.Einige zog es auf die Höhen eines an das Lager grenzenden Berges. Beim Abstieg bewies Martin viel Kreativität, denn die Flip-Flops entpuppten sich als geeignete Gleitbretter und so konnte der Hügel "besurft" werden. Auf der Suche nach dem Mars ging es ein weiteres Mal in die Wüste. So sollte er in dieser Nacht in der Nähe des Mondes erscheinen. Das angestrengte Starren in den schönen Sternenhimmel,an dem sich der Mars leider nicht zeigen wollte, führte zu Ermüdungserscheinungen, so dass nach etwa einer Stunde die Hälfte der Gruppe in einen tiefen Schlaf gefallen war.
Unsere dritte Bootsfaht führte uns - endlich - nach Ras Abu Galum, bekannt für die vielfältigen Korallenriffe, die in einer Steilwand verlaufen. Bevor wir deren Anblick aber genießen konnten, mussten wir erst die etwa zweistündige Bootsfahrt hinter uns bringen, die durch große Wellenkämme führte, die die Tour, vor allem am Bugspriet, zu einer feuchtfröhlichen Achterbahnfahrt machten. Etwas heikel gestaltete sich somit auch der erste Tauchgang, an dem zwei "Tauchbereite" fast von dem schlingernden Schiff geflogen wären. Die wirklich schöne Unterwasserwelt entschädigte dann aber für die Strapazen des Einstiegs.
Die surveys führten uns zu bekannten und neuen Tauchplätzen wie Um Sid, Moray Garden, den Canyon und Southern Oasis, wobei es fast immer ein kleines Highlight gab: Attacken von kleinen Putzerfischen, die nicht nur Mund und Ohren reinigen wollten, sondern sich auch in den Beinen der geplagten Tauchern festbissen, ein etwa ein Meter großer Barsch, dem wohl das Treiben unter Wasser nicht gefiel und der sein Missfallen zum Ausdruck brachte, indem er kräftig in die Transektleine biss und an ihr zerrte oder ein Oktopus, der sich unter einer Koralle versteckt hielt und glaubte, wir würden ihn nicht sehen.
Mögen noch viele dieser Erlebnisse auf uns warten!!!    
 
Text: Nina Liebrecht
Bilder: Christian Alter & Volunteers

 

Dinner

Abu Galum Trip

Abu Galum Trip

Sternenhimmel

Nina


Gewinn und Verlust im Hause RSEC (Lagebericht, 4. Woche DRM2010).

Bei der österreichischen Mannschaft heißt es 2:1 – Verena und Gerald, das Substrat-Wunderteam wird vom Neuankömmling Stefanie ersetzt, die aber bis zu einem ähnlichen Titel noch einige Prüfungen zu bestehen hat. Deutschland hat mit Nicole nun deutlich die zahlenmäßige Oberhand gewonnen, Rubina, unser Drupella-Ass, hat uns leider vorzeitig verlassen und damit die Lage der Schweiz dramatisch verschlechtert.

Und, last but not least, Dr. Moshira Hassan, die liebgewonnene deutsch/ägyptische Meeresbiologin… Moment, noch fehlen die Worte die ihre Abreise treffend beschreiben. Nachdem sie spontan die Betreuung der Voluntärfamilie übernommen hat weil Papa Christian nach Safaga mußte, hat sie in den vergangenen zwei Wochen mit Herz und Seele – und ihrem wissenschaftlich fundierten Wissen -  unsere Survey-Leistung verbessert. Fragen wurden Über- und Unterwasser ausführlichst diskutiert, Coralliophila trotz perfekter Tarnung ausfindig gemacht und Acanthaster-Fraßspuren erspäht.

 

Eine erlesene Anzahl Volontäre kam noch in den Genuss einer von Moshira geführten Tour nach Nabq. Auch auf dem Trockenen sind weder Moshiras noch unserem Interesse an den Wundern der Natur Grenzen gesetzt. So ließen wir uns über verschiedenartigste Pflanzen der Wüste belehren und erlebten einen einzigartigen Schnorchelgang in den Mangroven des Nationalparks.

Alles in allem wird uns ihr Enthusiasmus fehlen, von dem wir uns aber voll und ganz haben anstecken lassen. Wie auch die vielen Beduinen die uns bei den Clean Ups geholfen und beim gemeinsamen Tee trinken mit uns gelacht haben.

Trotz Abschiedstränen eine schöne Woche!!

 

Text: Sofia van Moorsel / Edith Heinrich

Fotos: Volontäre

 

Dr. Moshira Hassan

Good bye Moshira

Dr. Moshira Hassan

Good bye Rubina

Gerald & Verena

Good bye Gerald & Verena


Lagebericht, 3. Woche (DRM2010)

Strahlende Gesichter! In der dritten Woche laufen die Surveys beinah wie von selbst – nach der täglichen Einteilung der Indikatorgruppen und dem Buddy Check geht's in Windeseile ins Wasser, jeder weiß wo seine Flasche liegt und was Unterwasser zu tun ist. Die Daten werden innerhalb eines Tauchgangs vollständig aufgenommen und sind qualitativ absolut verwertbar. Grund genug für gute Laune!? Nicht ganz. Das Ende der intensiven Vortragsabende und das Lösen ungeklärter Fragen geben Zeit für Freiraum. Nightdives stehen bei den möglichen Aktivitäten ganz hoch im Kurs. Das Lighthouse, untertags leider von vielen Tauchhungrigen der Umgebung belagert, bietet bei Nacht ungeahnte Pracht. Die schöne spanische Tänzerin, das Wechselspiel der Färbung eines putzmunteren Oktopus, die leuchtend roten Augen die uns auf die vielen Garnelen und Krebse in den Korallenblöcken aufmerksam machen, Federsterne, wandernde Seeigel und viel mehr sind nur die tierischen Highlights der letzten Woche.

Die Ghazala VI – nein, nicht die Gazelle, sonst wären wir ja noch immer bei der Fauna und auch nicht die lokale Supermarktkette – das Boot der Sinai Divers Backpackers hat uns nun zwei Mal zum wohl schönsten Tauchplatz der Umgebung gebracht. Gabr El Bint, lange kein Geheimtipp mehr, und doch das am artenreichsten bewachsene und bevölkerte Riff das wir bisher betaucht und untersucht haben.  Abgesehen vom Unterwasserparadies heißts nicht zu unrecht, „eine Bootsfahrt die ist lustig, eine Bootsfahrt die ist schön". Sanftes Geschaukel, ein Nickerchen am Sonnendeck, sportliche Unterhaltung von den Auerbachgrazien und das leckere Mittagessen zwischen den Tauchgängen nicht zu vergessen.

Kulturinteressierte und Bergziegen sind am freien Tag dieser Woche zum nächsten Großereignis aufgebrochen. 3000 Stufen führten die Truppe auf über 2200m um den Sonnenaufgang am Mount Sinai zu erleben. Bei 12 Grad, in die wenigen dicken Kleider die wir im Gepäck haben gewickelt, vergessen auch die kleinsten, verschlafenen Augen die Strapazen des Aufstiegs. Das Katharinenkloster, der Dornenbusch und andere biblische Stätten haben auch über den Preis von 5 Pfund pro Gang zur Toilette hinweggetröstet.

Von stundenlangem Bilder bearbeiten, Transekt-Daten eingeben und analysieren, Bericht schreiben  das nächste Mal mehr.. dafür geht´s uns heute viel zu gut!!

 

Text: Edith Heinrich

Bilder: Nina Milton & Volunteers 

 

 

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Lagebericht der 2. Woche aus dem Coral Reef Monitoring Camp in Dahab

Genauso abenteuerlich wie die letzte Woche endete, begann die auch die zweite Woche beim Reef Conservation Projekt in Dahab. Fühlten wir uns nach den erfolgreich abgelegten theoretischen Prüfungen zu den Indikatoren Substrat, Fisch, Wirbellose und Korallenschäden fachlich etwas sicherer, lagen jetzt die Hürden der praktischen Umsetzung eines Surveys vor uns. 

Die Datenaufnahme unter Wasser sieht folgendermaßen aus:  Es werden Abschnitte –Transekte- festgelegt, die durch Transekt-Leinen markiert werden. In diesem Gebiet werden anschließend Substrat, Fische und wirbellose Tiere bestimmt sowie die Korallenschäden aufgenommen. Zwei Taucher sind für einen Bereich zuständig und dokumentieren ihre Beobachtungen auf Schreibtafeln. Diese Daten werden später eingegeben und zentral ausgewertet.

Wie man sich vorstellen kann, hielt der erste Survey für uns Anfänger einige Tücken bereit. So bestand eine große Schwierigkeit darin, bei der zwar geringen dennoch vorhandenen Strömung die Leinen so auszulegen, dass sie sich nicht an den Korallen oder etwa an den Zähnen eines allzu gierigen Papageienfisches verhakte. Auch mit der mit dem Kopf senkrecht nach unten stehenden Tauchposition haperte es bei einigen, die Wasser in den Regler bekamen oder knapp einer drohenden Riffkollision entkamen. Spaßig waren auch die Versuche, die verhedderten Leinen mit einer Hand – in der anderen befanden sich die Schreibtafeln – zu entwirren.  Alles in allem klappte unser erster survey dennoch unerwartet gut. So waren die Schreibtafeln nach dem Tauchgang zu unserem Erstaunen noch leserlich und das Riff überstand unseren Eingriff auch unbeschadet. Auch wir kamen ohne Blessuren davon. Ein wenig Herzrasen bekamen wir lediglich während der Rückfahrt auf den Ladeflächen der Pick-Ups, als unser Fahrer ein wenig Formel 1 spielte. Was hält wohl die nächste Woche für Überraschungen bereit.

Text: Nina Liebrecht

Fotos: Christian Alter

 

 

DRM2010

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Lagebericht der 1. Woche (30.-7.8.2010) direkt aus dem Coral Reef Monitoring Camp in Dahab, Ägypten
Allah Akbar...täglich ruft das Gebet im Hintergrund des touristischen Treibens rund um die Masbath Bucht hier in Dahab. Für uns europäische Volontäre ist es immer noch ein Rätsel, warum das antike Ägypten die Sonne verehrte. Täglich fühlen wir etwas Wind, wobei uns die durchschnittlichen 40 Grad eher beschäftigen. An einem Tag waren es gar 49 Grad im Schatten! Zum Glück ist dies nicht die Regel. In der Nacht wird es zum Teil wärmer als am Tag, weil es immer wieder Windausfälle gibt. In solchen Momenten hätte man gerne eine A/C im Zimmer. Nach den ersten zwei Tagen haben sich auch schon erste Magenbeschwerden bei einigen gemeldet. Der Salat und die Eiswürfel im Lemonjuice könnten hier heimtückisch gewirkt haben. Nun zum Tauchen und der Arbeit.
Die ersten Trainingstauchgänge mit und ohne Material wurden erfolgreich abgeschlossen. Im Vorfeld mussten jedoch zuerst auf dem Dach der Sinai Divers Station im RSEC Klassenzimmer die Fisch-, Invertebraten-, Substrat- und Korallen-ID’s erlernt werden. Denn das Ziel ist es in den kommenden Wochen, die Indikatorarten von den vielen anderen Organismen unter Wasser unterscheiden und bestimmen zu können. Bei der  Vielfalt im Roten Meer scheint dies eine schwieriges Unterfangen zu sein. Paradox ist jedoch, dass in den Auslagen der Restaurants mehr Indikatoren zu sehen sind, als wir sie täglich unter Wasser aufspüren. Um die Arten unterscheiden zu können, mussten wir uns für jede ein spezifisches Handzeichen einprägen, um die Kommunikation unter Wasser etwas zu erleichtern. Außerdem ist es notwendig, die englischen Bezeichnungen und zum Glück nur ein paar wenige lateinische Fachbegriffe zu üben. Wie erwähnt ist es bei der wunderschönen Unterwasserwelt hier eher schwierig all dieses erlernte “Überwasserwissen” auch unter Wasser richtig anzuwenden.
Ausgestattet wurden wir – alle 17 Volontäre – mit der RSEC-Uniform (T-shirts), mit der wir uns wie ein “geordneter” Fischschwarm  täglich zwischen den vielen Restaurants als “Coral Reef Army” hin und her bewegen. Ab und an tauchen wir in einen der zahlreichen Supermärkte ein, um den Geldbeutel etwas zu schonen. Und wie es hier so ist, schwanken die Preise täglich in extremen Ausmaßen (es kommt eben darauf an, ob man Tourist oder Ägypter ist). Nun müssen wir nur  noch die Prüfungen bestehen und dann geht es endlich los mit den offiziellen Surveys. Darauf freuen wir uns schon sehr, denn  uns alle verbindet dieselbe Leidenschaft und das eine große und ehrgeizige Ziel, dieses wertvolle und uns für den Erhalt dieses wunderschönen Ökosystems einzusetzen.

Text: Sahil Puri

Fotos: Christian Alter

 

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DRM2009
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Korallenriffe des Süd-Sinai auf dem Prüfstand:
Dahab Reef Monitoring

Riff-Forscher am Red Sea Environmental Centre (RSEC) in Dahab (Süd-Sinai, Golf von Aqaba / Rotes Meer) studieren derzeit zerstörerische Einflüsse an den Saumriffen und registrieren dabei eine menschliche Einwirkung großen Umfangs. Die Forscher werden bei der Arbeit von Volontären unterstützt. Auf zahlreichen Tauch- und Schnorchelgängen sowie Inspektionen von Land aus werden fast täglich Verletzungen von Nationalpark-Vorschriften beobachtet. Hierzu gehören das Fischen mit Netz oder Leine in allen Riffbereichen, mechanische Schädigungen an Korallen durch Fischer wie auch Schnorchler und Taucher, sowie Verschmutzung vor allem durch Plastikabfälle. Den Wissenschaftlern erscheint daher eine gründliche Dokumentation des Gesundheitsstatus der Korallenriffe und ihrer benachbarten Habitate ein dringliches Anliegen.

Mit Genehmigung der ägyptischen Nationalparkbehörde sowie in Zusammenarbeit mit Reef Check Europe und Egypt hat das RSEC in Dahab vor kurzem ein Riffüberwachungsprogramm gestartet, das auf einer Erweiterung der Standard - Reef Check Methode beruht. Dieses erweiterte Reef Check Protokoll, nämlich das Dahab Reef Monitoring, zielt auf eine wesentlich höhere Auflösung sowohl qualitativer als auch quantitativer Information ausgewählter Riffabschnitte ab. Kurz gesagt wurden bei der erweiterten Methodik zusätzliche Indikatorarten beim Fische- und Wirbellosen-Transsekt aufgenommen, und der Substrat-Transsekt enthält 35 statt der ursprünglichen 10 Kategorien. Ein neuer, vierter Transsekt über Coral Damage liefert umfangreiche Daten über Korallenschädigungen natürlichen wie menschlichen Ursprungs (durch natürliche Fressfeinde bzw. Bruch und Abrasion).

Es ist klar, daß ein solch detailliertes Monitoring höhere Ansprüche an die VolontärInnen stellt, als bei einem Standard - Reef Check erwartet wird. Gute Tauchfertigkeiten wie auch geeignetes riffbiologisches Wissen sollten die Teilnehmer nach Möglichkeit mitbringen. Erfahrungen von der Teilnahme an früheren Reef Check - Surveys sind von Vorteil, aber keine Bedingung. In jedem Fall ist ein mehrtägiges Training vor dem Beginn des Monitorings vorgesehen, und bei jedem Teilnehmer werden die Fähigkeiten im Bestimmen von Indikatorarten und Kategorien getestet, um den Erfolg einer geplanten Monitoring-Aktion und die Zuverlässigkeit der zu erwartenden Ergebnisse abzusichern.

Die Ergebnisse des Dahab Reef Monitoring liefern nicht nur Kerndaten für die globale Reef Check Datenbank, sondern sind in erster Linie als Werkzeug für das Riffschutz-Management in den geschützten Küstenzonen des Süd-Sinai gedacht. Die Daten sehen größeren Detailreichtum, höhere Genauigkeit sowie größere Aussagekraft und Verläßlichkeit für die Interpretation vor. Änderungen am Gesundheitszustand der Riffe werden sich in Zukunft besser und schneller nachweisen lassen. Managern und Rangern in den Schutzgebieten soll dadurch geholfen werden, Aktionspläne zum nachhaltigen Schutz der Küstenbereiche zu erstellen und auch umzusetzen. Die Maßnahmen des Dahab Reef Monitoring sind im übrigen keineswegs begrenzt auf Dahab und Umgebung, sondern können ebenso auf andere Riffbereiche entlang des Golfes von Aqaba und weiterer Küstenstriche des Roten Meeres ausgedehnt werden.

 

DRM

Reef Check DE

DRM

DRM

 
 

Dahab Reef Monitoring 2009

Mittlerweile ist das Dahab Reef Monitoring zu derzeit großer Zufriedenheit voll angelaufen.
Während einige Neuankömmlinge noch im Klassenraum schwitzen, und sich das nötige Wissen aneignen, ist ein anderer, bereits ausgebildeter Teil des Teams dabei, den Zustand der Riffe zu begutachten und zu protokollieren. Zu diesem Zweck war die motivierte Mannschaft nun schon an vier verschiedenen Tauchplätzen, um die Reef Check Surveys in unterschiedlichen Tiefen durchzuführen. Von den Tauchplätzen Islands South, Um Sid, Gabr-El-Bint und Moray Garden liegen bis dato insgesamt die Daten von acht jeweils 80 Meter langen Transekten aus 5, 10 oder 15 Meter Tiefe vor. Das Zusammentragen der Daten aus der Unterwasserwelt ist von durchaus großer Ergebnisharmonie geprägt, was darauf schließen lässt, dass das gewissenhaft geleitete Reef Check Training bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf ähnlich fruchtbaren Boden fiel, und ein jeder etwa Butterfly- und Angelfish trennscharf zu bestimmen weiß. Schon 16.000 m³ Unterwasserwelt sind nun von geschulten Augen auf Fischbestand, und 3200 m² jeweils auf Invertebraten, Substrate und Korallenschäden untersucht worden.
Der zugegebenermaßen weniger spektakuläre und demzufolge auch etwas weniger beliebte Teil der Arbeit- das computergestützte Aufnehmen der Daten im manchmal relativ warmen Büro- funktioniert ebenfalls zur absoluten Zufriedenheit aller Teammitglieder. Da sich jeder der Relevanz auch dieser Arbeitsschritte im Klaren ist, finden sich an jedem neuen Reef Check Tag Freiwillige, die sich darum kümmern, dass alle in schwerer Arbeit gesammelten Daten den Weg in die Datenbank finden, und somit nicht verloren gehen können. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen schließlich alle Daten zwecks Eruierung zu Verfügung stehen.   
Darüberhinaus gehören organisatorische Dinge zur Routine des Reef Check Teams. Dem Umstand geschuldet, dass es manchen Morgens schon recht früh losgeht, muss alles Nötige am Vortag vorbereitet und gepackt werden. Noch ist dies immerzu gelungen, und es kam bisher nicht dazu, dass an den Tauchplätzen das Fehlen immanent wichtiger und unverzichtbarer Hilfsmittel für das Tauchen oder das Durchführen des Reef Checks auffallen musste.
Aufgrund all dieser positiven Erfahrungen sieht das gesamte Team inklusive der Leiter auch dem weiteren Verlauf des Monitorings sehr zuversichtlich entgegen. In den kommenden Wochen sollen viele weitere Daten gesammelt und gesichert werden. Nicht zuletzt im Sinne des Riffschutzes drücken zumindest wir uns gegenseitig die Daumen, dass alles weiterhin so erfolgreich verläuft.

Text: Jan Alessio Kliem

Fotos: Christian Alter
 

DRM2009

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Reef Check Survey at Nemo Reef

The Nemo Reef is a small fringing reef in Masbat Bay, situated at the central shore of Dahab, right in front of the Red Sea Environmental Centre. Due to its favourable position in Dahab and the easy access the bay offers, it is highly frequented by snorkelers. Furthermore, six restaurants are bordering directly to the shore. Consequentually, a high degree of anthropological influence to the reef seems to be inevitable. The aim of our survey at Nemo Reef was to record the biodiversity and the degree of coral damage of this site. This objecitve is predominant in each survey conducted as part of the Dahab Reef Monitoring, which is an extended Reef Check survey where several dive sites of Dahab are surveyed by a Reef Check team.

We recorded four types of data: Fish, Invertebrates and Trash, Coral Damage and Substrate. 
Only organisms which are indicators of overfishing, overharvesting and aquarium collection were considered. Three different transects that were positioned parallel to each other at a depth of approximately one to two meters were surveyed. We did the surveys on three days between the 4th and the 11th of September.

Indicator fish like Butterflyfish, Bluestreak cleaner wrasses, Surgeonfish and „Farmer fish“ were recorded. In addition, we found groupers up to a size of 30 cm.
 Notably, the number of Long spined sea urchins was striking: Both, in the inner and in the middle transect belt over 200 individuals per 20 meter segment were found, in the outer transect at least 100. Also Purple coral snails were overrepresented with numbers of 112 to 224 in the inner transect belt.
A high rate of predation was noticed, especially a notable amount of damage caused by Purple coral snails (Coralliophilia violacea), a small snail, usuallay found on Porites corals. There was also a high percentage of detached coral colonies or colonies with breakage.
Another noteworthy point is the hard coral coverage in the shallow area (inner transect belt), which is quite high. The rest of the substrate consists of algae, rock, rubble and sand.

One of the greatest threats to coral reefs is mass tourism. At the beginning of peak season, corals are exposed to high impact caused by snorkelers and swimmers, standing on the corals of the reeftop. Even in Nemo Reef we can find numerous traces of human impact. Besides human impact, also extraordinary amounts of urchins can devastate their environment, creating what biologists call an urchin barren, devoid of macroalgae and associated fauna (ref. Fisheries and Oceans Canada, 2007).
Another major issue at Nemo Reef are the restaurants along the beach. Some are fishing occasionally, hence causing damage to the reef. We found numerous fishing lines and fishing nets that covered and killed a lot of corals in the reef. Many of these fishing lines and nets have already been removed  during several underwater clean-up dives by volunteers from the RSEC.

In order to prevent any further damage and to maintain a healthy reef, everybody can contribute without too much personal effort but with great positive effect on the reef. Eating a responsible amount of indigenous fish in the local restaurants is one aspect. Another thing everybody can do is being careful with the movement of fins or feet whilst snorkeling or swimming and nobody should throw rubbish anywhere but in the bins provided.

Concluding, it is to be mentioned that people should be aware of Nemo Reef, of its beauty as well as of its problems. The fact that this beautiful patch is perfectly situated right next to the shore implies advantages as well as threats. Tourists and locals must not take its relatively well condition for granted, nor should anyone put this condition at risk.

Text: Sven Schleifer & Marlen Fröhlich

Fotos: Christian Alter

 

Nemo Reef

Nemo Reef

Nemo Reef

Nemo Reef

Nemo Reef

Nemo Reef

 
 

Fishing net Assalah Beach

On September 20 th  2009, thirteen divers went to Assalah beach. A specific task was on the days agenda. Jessica of DESC volunteer ranger in Dahab, and some volunteers from the Red Sea Environmental Centre went out to free a certain area from several abandoned fishing nets that were covering significant parts of the reef and corals. Moreover, fishing nets can also be a threat to marine life, as fish or turtles can end up in the nets and eventually die. Jessica, who discovered the net a few days ago, realised that it was impossible to cut out the nets snorkelling. Hence, she asked RSEC and some volunteers for help.

Arriving at the dive site, it became obvious that the entrance is not going to be easy. Nevertheless, shallow water and a fairly choppy sea couldn't stop the volunteers from diving. Lacking a proper entrance, the volunteers had to find their own way to get over the reef flat. First and foremost, everybody had to watch out for the corals underneath, as nobody wanted to cause any damage to them. This factor certainly hampered the project, however, after a while everybody got in safe and sound.

The divers discovered a twofold situation. On the one hand, the reef was in a well good condition and a lot of fish accompanied the team during the dive. Due to the fact that not many divers or snorkellers have been to this part of the bay, e.g. the amount of broken corals was significantly less concerning than in Bannerfish Bay or Lighthouse. Schools of barracudas, unicorn fish, snappers and many rudderfish observed the 'operation'. On the other hand, there were more fishing nets found than expected. As already mentioned, these nets can be a serious threat to the marine life. A few days earlier, a turtle's corpse was found at Assalah beach and even though one can not be 100 per cent sure, this incident might well be related to the fishing nets. Turtles can either get stuck in those nets or careless fisherman catch turtles accidental and throw them away afterwards.
After an exhausting dive, lasting for more than 100 minutes, the team decided to come back the next day as so much more nets have to be removed. After all, the two days at Assalah beach were well worth the effort. The amount of fishing nets removed during the two dives was outstanding and everyone involved was satisfied with the outcome.    

        
Regarding the obvious threat those nets pose, it is of substantial relevance to propel the removal. Hence, it would be of much help if any nets found somewhere in the Dahab area, are reported to the RSEC. If reported, the RSEC can take appropriate measures to remove them immediately to prevent them from causing any further damage.  

 

Text: Sarah Schnurr & Jan Kliem

Fotos: Nina Milton

 

Net removal Assalah

Net removal Assalah

Net removal Assalah

Net removal Assalah

 
 

Dahab Reef Monitoring & Reef Conservation Project 2009

12 motivierte Volontäre haben heute das Training für das Dahab Reef Monitoring begonnen. Trotz einiger zu bewältigenden Hürden wie Kontaktlinsenverluste, Stehversuche als Boje und deutlich zu vielen vorerst undefinierbaren Arten unter Wasser, schlugen sich die freiwilligen Helfer absolut bravourös und konnten zumindest einen großen Teil der Reef Check Indikatorarten als solche erkennen. Nach ihrer Ansicht ist das für den ersten Trainingstag zumindest ein Resultat, auf dem sich aufbauen lässt. 

 

DRM2009 Team

 

 
 

Dahab Reef Monitoring 2007 - 17.8.- 8.9.2007

Der Wissenschaftler Christian Alter vom Red Sea Environmental Centre (RSEC) in Dahab hat ein Reef-Monitoring-Programm entworfen, welches auf  der Standard-Reef-Check-Methode basiert. Dieses erweiterte Reef-Check-Protokoll, momentan umgesetzt im „Dahab Reef Monitoring“, hat einen höheren Anspruch sowohl an qualitativen als auch an quantitativen Informationen in ausgesuchten Riffgebieten zum Ziel. Kurz, die Erhebung von Fischen und Invertebraten (wirbellose Tiere), beinhaltet zusätzliche Indikator-Arten und die Substrat-Erfassung weist eine Diversifikation von über 30 Kategorien auf.
Eine vierte Erhebung, Korallenschäden betreffend, enthält umfangreiche Daten über Verletzungen an Korallen, die natürlich entstehen (z.B. durch Korallen fressende Schneckenarten), aber auch menschliche Ursachen haben, wie das Abbrechen und Abschürfen von Korallen.
Die Datenerfassung für die Erhebung wird von Freiwilligen, meist Studenten der Biologie oder diplomierte Biologen, durchgeführt. Die Freiwilligen werden für die Bestimmung von Indikator-Organismen und den unterschiedlichen Arten von Schäden an Korallen geschult. Am Ende dieses 4 Tage dauernden Trainings, müssen die Teilnehmer zur Qualitätssicherung, ihr Erlerntes in mehreren Tests beweisen.Das Training für das Dahab Reef Monitoring 2007 begann am 17. August mit der ersten Einführung in die Theorie. An den ersten Tagen ging es primär darum, die Indikatoren wie auch verschieden Schäden an Korallen inklusive wichtiger Korallengattungen zu erlernen und unter Wasser identifizieren zu können Am dritten Tag übten wir unter Wasser das erste Mal mit einen Übungstransekt. Am Ende des Trainings Tag gab es die Tests, um zu kontrollieren, ob jeder die Indikator-Organismen identifizieren kann.
Die eigentliche Erhebung startete am 21. August in Abu Helal, einem Tauchplatz nördlich von Dahab. Während der kommenden Wochen waren wir an unterschiedlichen Tauchplätzen rund um Dahab und deckten dabei die wichtigsten Tauchplätze mit unseren Riffuntersuchungen ab.
Wir besuchten dabei auch das phantastische Blue Hole mit seinen steil abfallenden Wänden und wir besuchten Shaab Said, ein Tauchplatz, der nur selten von Tauchern frequentiert wird. An letzterem findet man zahlreiche enorme Korallenblöcke, welche noch immer in gutem Zustand sind. In Gabr el Bint erwartete uns eine große Überraschung – ein riesiger Walhai schwamm genau in dem Moment vorbei, als wir unseren Transect beendeten. Dies war nicht der einzige phantastische Besucher während des Reef Checks, bei den Golden Blocks schwebte ein Manta-Rochen direkt über unseren Köpfen.
Aber wir hatten nicht immer nur gute Begleiter; eines Tages durchtrennten einige Taucher unsere Transect-Leine und versuchten sie zu entwenden. Doch wir konnten sie einholen und bekamen unsere Leinen zurück.
Meist bekamen wir aber ein sehr positives Feedback von Tauchern und auch von den einheimischen Diveguides.
Am Dahab Reef Monitoring teilzunehmen war wirklich eine gute Erfahrung und alle von uns lernten viel über das marine Leben und wie es zu schützen ist! Wir sind sehr glücklich, dass wir einen kleinen Beitrag dazu leisten konnten, Sinais einzigartige Umwelt schützen zu helfen.

Teams:
Korallenschäden: Barna Kasiba und Nina Milton (Österreich, Norwegen)
Fische: Claudia Pogoreutz und Julia Schnetzer (Österreich, Deutschland), Vicky und Tobias von Mach (Deutschland)
Invertebraten (Wirbellose): Katja Trübenbach und Susi Greiner (Deutschland, Österreich), Laurant Guyard und Kevin Lee Payne (Frankreich, Südafrika)
Substrate: Team-Wissenschaftler Christian Alter (Deutschland) und Dr. Alexander Keck
GPS und Vorbereitungen: Karsten Block und Marie-Kristin Fonfara (Deutschland)

Autoren: Julia Schnetzer / Nina Milton

 

 

1. Bootstour1. Bootstour nach Gabr-el-bint 2. Bootstour2. Bootstour nach Gabr-el-bint

ÜbungstransektBeim 1.Übungstransect

Volontäre beim Abschlusstest

Teilnehmer beim Abschlusstest

 

 

 

 

 

 

 

 
 

Dahab Reef Monitoring 2006 an der Feldstation des RSEC

Neben dem jährlichen Reef Check in Dahab wurde dieses Jahr vom 12. - 21. August zum ersten Mal ein erweitertes Reef Monitoring unter der Leitung des Red Sea Environmental Centre in Dahab durchgeführt. Ziel dieses Projektes ist es, den Zustand der Korallenriffe detaillierter darzustellen und auf die potentiellen Bedrohungen der Riffe und Riffgemeinschaften im Golf von Aqaba einzugehen.
Es wurden 4 Datentypen von der allgemeinen Reef Check-Methodik übernommen und erweitert: Standortbeschreibung, Fische, Wirbellose (Invertebraten) und Substrat. Weiter wurde Coral Damage als eigene Untersuchung hinzugefügt. Vor dem Monitoring wurden 6 Trainingstauchgänge absolviert, damit gelernt werden konnte, die Indikatorarten, Korallengattungen und Substratkategorien exakt zu identifizieren. Die Daten wurden von Staff und VolontärInnen des RSEC während zweier Tauchgänge pro Tag in verschiedenen, vorher festgelegten Tiefen aufgenommen. Weiter waren die VolontärInnen bei allen Vorbereitungen, der Durchführung, der Dateneingabe und Nachbesprechung des Monitorings involviert. Die Arbeit unter Wasser war für die Biologie-Studierenden eine lehrreiche und positive Erfahrung, welche viel Spass bereitet hat. Die Daten werden in den kommenden Wochen von den Mitarbeitern des RSEC analysiert. Für die Zukunft sind am RSEC in Dahab jährlich zwei der erweiterten Reef Monitoring-Einsätze geplant, zusätzlich zum Angebot des Standard Sommer Reef Check, das von einer der örtlichen Tauchbasen koordiniert wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Volontaere-bei-SubstratTeilnehmer bei der Substrat-Datenaufnahme

HinweisschilderHinweisschilder für andere Taucher

reef checkRSEC Reef Monitoring Team (August 2006)

 
 
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