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Short outline of the Coral Projects: Coral Diversity and Distribution Project Monitoring of Abundance and Coral Health: Coral Sexual Reproduction Project: Coral Recruitment Project: Defined environmental abiotic parameters will be seasonally recorded accompanying the data of the above sketched studies to allow a correlation of such abiotic data sets with the observed results. Collected data is valuable in terms of biological interest. Furthermore, the collected data will provide a foundation for the design of protective and recovery measures that will enable reef preservations for appropriate and long-term future use.
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Biodiversity and Biogeography of Red Sea Scleractinians Generally most scleractinian species show a certain variation, environmental and regional, which made the identification quite difficult. Veron (2000) ascribes to this fact the certainty with which a local taxonomist is able to identify a particular coral species decreases gradually with distance from the region he works. The difficulty of assessing the extent of hybridisation between coral species and the influence of a possible reticulate evolution (hypothesis) are further obstacles to coral identification. The references regarding distribution and species number for the Red Sea in the literature (Sheppard & Sheppard 1991, Wallace 1999, Veron 2000) differ to some extent, especially in the genus Acropora. Wallace (1999) gives 43 species compared to 52 of Veron (2000). Veron (2000) excludes 5 of the species given by Wallace (1999) from the Red Sea and in addition assesses 6 more as uncertain. In return he gives species unidentified by Wallace (1999) Acropora anthocercis). In addition, 15 species are stated as uncertain for the Red Sea by Veron (2000).
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Synchron laichende Korallen am Roten Meer Die sogenannten großen „Spawning-Events“ sind ein faszinierendes Phänomen der Korallenriffe. In verschiedenen tropischen Regionen findet einmal im Jahr ein gemeinsames Ablaichen (spawning) diverser Korallenspezies statt. Ein Massenablaichen (Mass spawning) zahlreicher Korallenspezies ist zum ersten Mal am Great Barrier Reef in Australien beschrieben und daraufhin ausgiebig studiert worden. Dahingegen wurde bisher wenig über das synchronisierte Ablaichen der Korallen am Roten Meer berichtet. Im aktuellsten Forschungsbericht zur synchronen Reproduktion der Korallen am Roten Meer (Hanafy et al. 2010) werden Daten der letzten zwei Jahre ausgewertet und zusammenfassend dargestellt. Es konnte bei zahlreichen Acropora-Arten (Steinkorallenarten) eine synchronisierte Gametenreifung nachgewiesen werden, welche vor den Vollmondnächten im April/Mai stattfindet. Proben, die nach dem Vollmond im April/Mai entnommen wurden, geben den Hinweis darauf, dass um die Vollmondnacht Ende April ein synchronisiertes Ablaichen stattfinden muss, da keine Gameten mehr in diesen Korallenproben festzustellen waren. Höchst interessant wäre es weiter herauszufinden, wie es bei anderen Steinkorallengattungen und -familien aussieht und ob diese sich in den Zeitraum dieses synchronen Ablaichens der Acropora-Arten eingliedern. Möglicherweise kann das Ereignis direkt unter Wasser beobachtet oder aber könnten Spuren von Korallenlaich im Wasser festgestellt werden. Wenn ihr zum kommenden Vollmond eure Tage hier am Roten Meer verbringen solltet, so haltet die Augen offen - unter und über Wasser! Ihr könnt uns auch gerne von euren Beobachtungen berichten und selbst gemachte Fotos oder Videos zusenden! Hier das enstprechende Formular dazu. |
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Extreme Ebbe verursachte natürliches Korallensterben am Sinai (März 2007) Extreme Gezeiten sind eine der voraussagbarsten natürlichen Einflüsse auf ein Korallenriff. Sie bestimmen die Zonierung im Litoral (Strandzone, Riffdach) und begrenzen das vertikale Korallenwachstum, aber verursachen selten ein Massensterben der Korallen. Das Trockenfallen des Riffdaches können Korallen eine gewisse Zeit überstehen, in dem sie vermehrt Schleim (Mucus) produzieren. Allerdings kann das Zusammenfallen von durch die Planetenkonstellation verursacht extreme Ebben und starke Einstrahlung der Sonne um die Mittagszeit weit verbreiteten Schaden unter Korallen verursachen. Eine Untersuchung von dem Größen Barriere Riff in Australien ergab eine Schädigung von 40-75 % der Korallen auf dem Riffdach. Ein ähnliches Phänomen beobachteten wir Ende März in Dahab. An vier aufeinander folgenden Tagen (19.-22.), trafen absolute Windstille mit extremer Ebbe um die Mittagszeit und damit verbundener hoher Sonnenstrahlung zusammen. Durch die Windstille gab es keine Wellen und Spritzwasser, die die Austrocknung der Korallen verhindern bzw. den Einfluss der Strahlung vermindert hätte können. Das Korallensterben auf Riffdach beobachteten wir an allen von uns untersuchten Standorten in Dahab. Wahrscheinlich sind durch diesen natürlichen Einfluss die ganzen Küstenbereiche des Golfes von Aqaba betroffen gewesen. Durch das Ereignis sind viele kleinere Korallenkolonien vollkommen abgestorben, während größere Kolonien zumeist teilweise noch lebende Bereiche zeigten. Bei diesem Prozess löste sich das Korallengewebe, meist zuerst an den äußeren Stellen der Skelettwand, ab und legte so dieses frei. Teilweise hing das Gewebe noch in Fetzen an der Koralle und wurde dann weggespült. In der Öffnung, in der der Korallenpolyp sitzt waren noch Gewebsreste zu erkennen. Die oberen Bereiche der betroffenen Kolonien waren durch die längere Exposition stärker beschädigt als untere, die unter Umständen noch vollkommen intakt waren. Korallebleiche im eigentlichen Sinn, d.h. das Ausstoßen der symbiotischen Algen durch die Koralle, aber immer noch intaktes, farbloses Gewebe, wurde nicht beobachtet. Die nur teilweise abgestorbenen Kolonien können sich sicherlich zu einem gewissen Grad erholen, müssen aber mit den Algen konkurrieren, die sich sofort auf jedem noch so kleinem Teil nacktes Korallenskelett festsetzten. Nach einer Woche konnte man alle betroffenen Kolonien in glänzendem Grün der Algen scheinen sehen, welches die hellen weißen Zeugen dieses Korallensterbens bedeckte. Wir schätzen der natürliche „Schaden“ der Korallenkolonien liegt je nach struktureller Beschaffenheit des Riffdaches in einem Bereich zwischen 25-75 %. Die erste Riffuntersuchung, die wir nach diesem Ereignis durchführten, ergab eine Dezimierung um 50 % des Steinkorallenbewuchses auf einem Riffdach im Süden von Dahab. Christian Alter
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Festmahl für Korallen: Planktische Flügelschnecken (2007) Wer hat als Taucher schon mal eine (Stein)Koralle beobachtet, wenn sie im „Jagdfieber“ ist? Die Rolle der Korallen als „Räuber im Riff ist zumeist wenig bekannt und der Beuteerwerb bleibt dem Taucher bzw. dem bloßen menschlichen Auge auch in der Regel verborgen. Bekannt ist vor allem die Symbiose mit einzelligen Algen (Zooxanthellen), die im Innern der Korallenpolypen vorkommen, denen sie auch ihre Färbung geben und von deren Produkten sich die Korallen überwiegend ernähren. Deshalb verharren die meisten Korallen tagsüber relativ inaktiv, das heißt mit eingezogenen Polypen und nur die partnerschaftlichen Algen für sich arbeiten lassend.
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Exponierte Korallenkolonie (Pocillopora verrucosa) am ersten Tag
Hirnkoralle (Platygyra lamellina) gespickt mit Flügelschnecken-Schalen
Flügelschnecken -Schalen in den Mundöffnungen einer Hirnkoralle (Platygyra daedalea)

